Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Ist eine Eileiterdurchspülung sinnvoll?"

Anonym

Frage vom 12.05.2006

Liebes Hebammen-Team!
Ich lese eure Ratschläge schon seit langem und finde die Seite wirklich sehr gut und hilfreich. Heute muss ich mich doch mal selbst an euch wenden. Wir verhüten nun schon seit anderthalb Jahren nicht mehr und es ist immer noch nichts passiert. Ich bin 36 und mein Mann 40. Wir haben uns untersuchen lassen (Hormone, Sperma...) und alles ist in Ordnung. Ich habe einen Eisprung und weiß auch, wann die fruchtbaren Tage sind. Meine Fragen:
1.) Meine Frauenärztin schlägt vor, eine Untersuchung machen zu lassen, bei der eine Flüssigkeit durch die Gebärmutter gespritzt wird und mit einer Kamera, die durch die Scheidenwand in den Bauchraum gestochen wird, geguckt wird, ob die Flüssigkeit zu den Eierstöcken wieder raus kommt, also ob die Eierstöcke durchlässig sind. Das erscheint mir irgendwie ein ziemlich grober Eingriff, eigentlich möchte ich das nicht. Denkt ihr, das ist sinnvoll?
2.) Ich war vor zehn Jahren schon mal schwanger (allerdings von einem anderen Mann), also scheint es ja grundsätzlich zu funktionieren. Damals habe ich mich aber gegen ein Kind entschieden und abgetrieben, was auch völlig komplikationslos war. Können dabei die Eierstöcke oder etwas anderes beschädigt worden sein, auch wenn man nichts davon gemerkt hat?
3.) Die Spermaqualität bei meinem Mann ist laut Untersuchung prima. Kann das Problem sein, dass immer so wenig Sperma kommt? Wenn ja, kann man dagegen was tun?
4.) Ich bin einfach gerade ziemlich frustriert. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dieses Mal hat es geklappt. Uns ging es gut, wir hatten Urlaub. Wir hatten Sex am Tag vor dem Eisprung, (nicht nach Kalender, sondern aus Spaß daran) und seit einigen Tagen habe ich ziemlich geschwollene Brüste, habe ich aber oft vor den Tagen. Nun, zwei Tage bevor die Periode kommen müsste, habe ich leichte Schmierblutungen, habe ich auch oft vor den Tagen. War also wohl wieder nichts. Ich hatte schon öfter das Gefühl, dass eine Befruchtung stattgefunden hat, es aber mit der Einnistung nicht klappt. Kann das sein und könnte man da was tun?
3.) Ist das noch normal, dass es so lange dauert?
4.) Maßnahmen wie künstliche Befruchtung wollen wir nicht, aber gibt es etwas anderes, was wir tun könnten?
Entschuldigt den langen Text und die vielen Fragen. Ich bin gerade so ratlos.
Vielen Dank für eure Hilfe, Katharina

Antwort vom 12.05.2006

Sie können zB mit Frauenmanteltee tgl und Mönchspfeffer in der 2. Z-Hälfte Ihren Zyklus unterstützen, grade wenn Sie das Gefühl haben, dass evtl eine Befruchtung stattfand aber die Einnistung nicht klappt. Dass das etwas mit dem Schw-Abbruch zu tun hat, ist unwahrscheinlich. Die Menge der Spermienflüssigkeit hat keinen Einfluss auf die Qualität des Spermas, evtl. können Sie aber unterstützen, dass die Spermien den richtige Weg finden, indem Sie nach dem GV einfach ein bisschen liegen bleiben, am besten auf dem Rücken, dann finden die Spremien leichter in den Gebärmutterhals hinein. Ansonsten setzen Sie sich nicht unter Druck und genießen Sie das Leben, auch ohne Schwangerschaft! Ich drücke Ihnen die Daumen!

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