Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Kinderwunsch nach Fehlgeburt"

Anonym

Frage vom 11.04.2015

Hallo,

ich hatte im September 2014 eine Fehlgeburt in der 9. SSW. Es musste keine Ausschabung vorgenommen werden. Leider hat sich bis jetzt keine weitere SS eingestellt. Ich habe seit der Geburt meines Sohnes (Dez 2012) Schilddrüsenunterfunktion, aber hierfür nehme ich Medikamente. Meine Frauenärztin sagt, dass alles in Ordnung ist. Da ich meinen Eisprung durch ein starkes Ziehen bemerke und dies zusätzlich mit einen Fruchtbarkeitstest absichere, kann ich den ES ziemlich sicher bestimmen. Trotzdem klappst nicht :(

Meine Fragen sind:

1. nach dem ES habe ich leichtes Ziehen im Unterleib und leicht geschwollen Brüste - kann PMS eine Schwangerschaft beeinflussen? Hierfür habe ich Mönchspfeffer angefangen zu nehmen.

2. kann es länger dauern schwanger zu werden, nach einer FG?

Der Wunsch nach einem weiteren Kind wird immer größer. Ich versuche zwar gelassen zu bleiben, aber bei einsetzen der Periode bin ich ziemlich traurig.

Danke für eure Antwort!

Antwort vom 13.04.2015

Hallo,
Es ist schon mal sehr hilfreich, dass Sie Ihren Eisprung erkennen. Wenn Sie zusätzlich für einige Zeit eine Zykluskurve führen und Ihre Temperatur auswerten, können Sie noch mehr Hinweise zu Ihrem Zyklus bekommen, z.B. ob Sie eine ausreichend lange zweite Zyklushälfte haben und damit auch Aufschluss auf Ihre Hormonsituation bekommen. Hier finden Sie dazu näheres: http://www.babyclub.de/magazin/Kinderwunsch/natuerliche%20Familienplanung/was-ist-nfp.html
Mönchspfeffer ist geeignet bei unerfülltem Kinderwunsch aufgrund von Gelbkörpermangel und wirkt hormonell ausgleichend bei PMS.
Eine Schwangerschaft und PMS beeinflussen sich nicht gegenseitig negativ.
Nach einer Fehlgeburt ohne Ausschabung haben Sie beste Voraussetzungen für eine erneute Schwangerschaft, da es zu keinen Verletzungen der Gebärmutter/ Gebärmutterschleimhaut kam.
Unabhängig von Ihrer vorausgehenden Fehlgeburt kann es dennoch sein, dass eine Schwangerschaft sich nicht immer so prompt einstellt, wie es eigentlich gewünscht wäre (bis zu einem Jahr Wartezeit gilt als normal). Das kann einem in der Kinderwunschzeit endlos erscheinen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie trotzdem gelassen durch diese Zeit kommen und wünsche Ihnen alles Gute! Olivia Heiss, Hebamme

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