Themenbereich: Schwangerschaft

"Verkürzter Gebärmutterhals und Trichterbildung"

Anonym

Frage vom 15.08.2016

Hallo Hebammenteam,
meine frage ist ich bin jetzt 32+3 habe letze Woche im KH verbracht weil mein Muttermund 1cm verkürzt ist und ich eine Trichterbildung 0.6 habe. Jetzt bin ich wieder zu Hause auf eigenem Wunsch. Dem Baby geht es gut ist normal entwickelt und Lungenreifung hab ich auch bekommen.
Ich habe schon ein Frühchen 2013 bekommen da war der Muttermund auch verkürzt aber ohne Trichterbildung. Was bedeutet da die Trichterbildung den ein verkürzter Muttermund ist ja nicht so tragisch?

Antwort vom 16.08.2016

Hallo, in einem gewissen Rahmen verkürzt sich der Gebärmutterhals gegen Ende der Schwangerschaft immer, da sich die Gebärmutter auf die Geburt vorbereitet. Bei einer zu frühen und zu starken Verkürzung, wie bei Ihnen der Fall, ist das jedoch nicht mehr im Rahmen der physiologischen Veränderungen und das Risiko einer Frühgeburt ist damit deutlich erhöht.
Die Trichterbildung bedeutet, dass sich durch Druck der Gebärmutter der innere Muttermund weiter geöffnet hat als der äußere. Ein verkürzter Gebärmutterhalses mit Trichterbildung ist also noch eine Stufe weiter, als "nur" ein verkürzter Gebärmutterhalses.
Ich kann Ihnen nur dringend! raten, sich an die Empfehlungen Ihres Arztes zu halten, auch wenn dies eine stationäre Aufnahme im KH bedeutet - um eine weitere Frühgeburt diesesmal zu vermeiden.
Alles Gute für Sie!


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