Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Triple-Test"

Anonym

Frage vom 31.10.2003

Hallo,
ich bin 32 Jahre alt und erwarte mein ersts Baby. In der 15. SSW, 6. Tag, habe ich einen Triple-Test vornehmen lassen. Die von meiner √Ąrztin durchgef√ľhrte Voruntersuchung des Testergebnisses ergab kein erh√∂htes Risiko, dass unser Kind an einer Krankheit leidet (der AFP-Wert war normal). Zur Sicherheit wurde der Test aber noch an einer Uniklinik ausgewertet. Das Ergebnis teilte mir meine √Ąrztin dann gestern mit -ich befinde micht mittlerweile in der 25. SSW. Das Ergebnis besagt, dass der Wert f√ľr eine 15. SSW noch normal w√§re, f√ľr eine 16. SSW aber ein Risiko bestehen w√ľrde! Mein Mann und ich waren v√∂llig ausser Fassung. Bisher war alles so gut gelaufen in der Schwangerschaft, doch jetzt sind wir verzweifelt. Meine √Ąrztin riet mir eine Amniozentese durchf√ľhren zu lassen, worauf ich auch eingegangen bin. Termin ist Montag morgen. Jetzt bin ich mir aber nicht mehr sicher. Das Abortrisiko liegt nach Aussage der √Ąrztin "nur" bei 0,5-1%, aber meine Angst davor das Falsche zu tun ist unermesslich.
Können Sie mir vielleicht einen Rat geben?
Vielen lieben Dank,
Katharina

Antwort vom 03.11.2003

Es ist schwieriger, mit einem zweifelhaften Befund zu leben als ohne! Häufig folgt dem unsicheren Ergebnis eines Triple-Tests eine AC, um eben ein "sicheres" Ergebnis zu erhalten. Sie sollten das Risiko der Untersuchung eingehen , wenn Sie sicher sind, KEIN genetisch nicht gesundes Kind zu wollen. Wenn Sie aber das Kind bekommen wollen, ob gesund oder nicht, können Sie auf die Untersuchung verzichten.

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