Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Nebenwirkungen durch Partusisten?"

Anonym

Frage vom 09.08.2004

Hallo liebe Hebamme,

ich habe in der 32. Woche vorzeitige Wehen bekommen und nehme seit da Partusisten. Eine halbe Tablette alle 6 Stunden. Mittlerweile bin ich in der 35. Woche, mein Muttermund ist leicht geöffnet (1 cm Krater).
Nun habe ich bereits öfters gelesen, dass die Tabletten dem Kind Schaden können (Schreikind, Konzentrationsschwäche, Hyperatkivität). Deswegen habe ich meiner Ärztin heute gesagt, dass ich sie nicht mehr nehme. Sie war einverstanden, doch sobald ich Oberbauchschmerzen bekomme soll ich sie wieder nehmen.
Haben Sie auch solche Erfahrungen mit diesen Partusisten gemacht, oder sind es nur extreme Einzelfälle und ich muss mir keine Sorgen deswegen machen?
Liebe Grüße

Anonym

Antwort vom 10.08.2004

-Hallo, ich habe diese Vermutungen im Zusammenhang mit Partusisten auch schon gehört. Ob dem tatsächlich so ist, ist so noch nirgends dokumentiert.Ich kann mir vorstellen, dass eine Homöopathin da was ausrichten kann, falls Ihr Kind solche Symptome zeigen sollte. Ich kenne auch Kinder die sich vom Partusisten nicht beeindrucken liesen.Gut ist die Idee des Absteztens sicher und nun hat Ihr Kind ja auch noch eine schöne partusistenfreie Zeit in Ihrem Bauch. Wenn Sie jetzt Wehen bekämen sind es sicherlich Senkwehen und damit kein Grund für eine erneute Partusistengabe. Wenn Sie mit dieser Dosierung nicht geboren haben, ist die kleine Muttermundseröffnung kein Grund zur Sorge. Auch Partusisten kann ein Kind das kommen will nicht aufhalten. Sollten Ihnen Kontraktionen Sorgen machen, sollten Sie diese aber auch Abklären lassen.Geniessen Sie die letzten Wochen noch und dann eine schöne Geburt. Gruß Judith

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