Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"was kann ich tun, um Verwachsungen zu vermeiden?"

Anonym

Frage vom 20.05.2006

Liebe Hebammen,
nach einem Abort vor 6 Wochen wurden bei bei mir (31 J.) bei der Nachuntersuchung Schwangerschaftsreste in der Gebärmutter und 2 Zysten (1x rechter Eierstock, 1 x linker Eileiter) festgestellt. Als all das auch nach der 1. Regelblutung noch da war (1 Zyste sogar noch gewachsen), wurde ich nun nochmal ausgeschabt, und per Bauchspiegelung die Zysten entfernt (dazu muss ich sagen, dass ich früher nie Zysten hatte, hoffe also, dass diese nur wegen des Hormonchaos entstanden sind, und sich nun keine neuen bilden) . Nun sagte mir jemand, dass diese OP evtl. zu Verklebungen führt, die zukünftige Schwangerschaften verhindern könnten. Wie hoch ist das Risiko? Was kann man evtl. prophylaktisch tun, um Verklebungen und Verwachsungen zu vermeiden? Wie sind diese therapierbar? ich möchte möglichst bald wieder schwanger werden, und mache mir nun große Sorgen....
Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat!
Ronel

Antwort vom 20.05.2006

Es war völlig richtig, bie diesem Befund Ausschabung und Zysten-Abtragung zu machen. Wenn alles normal verheilt, gibt es auch keinen Grund anzunehmen, dass dabei Verklebungen an den Eileitern entstehen. Bei allem Kinderwunsch sollten Sie Ihrem Körper aber trotzdem 3-4 Zyklen gönnen um sich zu erholen und danach erst wieder eine neue Schw. ansteuern; die Gebärmutter sollte diese Zeit haben um wieder eine gut funktionierende Schleimhaut aufzubauen, in der sich eine neue Schw. einnisten kann. Sie können mit Himbeerblättertee diesen Aufbau und die Durchblutung (und auch Wundheilung) der Gebärmutter fördern; trinken Sie davon, soviel Sie mögen. Ich wünsche Ihnen gute Besserung!

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