Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Schwangerschaftsstörungen bei den Medikamenten Streptoquin, Buscopan, Itenerol B6 sowie Oprazol40"

Anonym

Frage vom 22.11.2006

Hallo
Im Frühling hatte ich in der 7SSW eine Fehlgeburt mit Ausschabung.
Seither habe ich meine Periode nicht mehr. Meine Frauenärztin meint abwarten.
Mitte September hatte ich extreme Schwangerschaftsanzeichen (spannende Brüste, Übelsein etc) Die Tests waren jedoch eindeutig negativ.
Ich war nun 3 Wochen im Urlaub. In der 3. Woche hatte ich plötzlich extreme Übelkeit, verbunden mit leichten Krämpfen. Egal ob und was ich ass oder ich das Essen ganz sein liess, die Übelkeit war da. Übergeben musste ich mich nicht, war jedoch kurz davor. Duchfall hatte ich keinen. Ich dachte ich hätte mir einen Virus eingefangen und die Apotheke gab mir Streptoquin (für die Bakterien) sowie Buscopan (für die Krämpfe) Diese nahm ich 5 Tage jeweils 3x1 und 2x1.
Wieder zu Hause war das Unwohlsein nach wie vor da. Mein Hausarzt tastete meinen Bauch ab, konnte nichts feststellen und verschrieb mir Itenerol B6 Zäpfchen (2-3 pro Tag) sowie abends jeweils eine Kapsel Oprazol40.
Diese nehme ich nun seit 4 Tagen. Es wurde auch nicht besser. So vermutete ich langsam aber sicher, dass es kein Virus ist, sondern ich schwanger sein könnte, obwohl ich ansonsten absolut keine Anzeichen verspürte. Der Test POSITIV!
Ich bin nun natürlich total verunsichert, verängstigt und weiss nicht mehr weiter! Was bedeuten diese Medikamente in der Frühschwangerschaft? ( ca 4. - 10. Woche?) (Streptoquin, Buscopan, Itenerol B6 sowie Oprazol40)
Ich habe furchtbare Angst, dass ich mit den Medikamenten sowie dem alkoholischen Cocktail pro Tag während dem Urlaub, die Schwangerschaft gestört habe.
Mein 1. Untersuch habe ich leider erst Anfang Dezember vereinbaren können.
für eine Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar!
Anja

Antwort vom 22.11.2006

Sie sollten die Mittel vorsichtshalber absetzen (woher Ihr Unwohlsein kommt, ist ja nun klar!) und weiterhin möglichst auf Medikamenteneinnahme verzichten. Sie können es nicht ändern, dass Sie die Mittel eingenommen haben, auch der getrunkenen Alkohol ist nicht rückgängig zu machen, aber ich denke, Sie können mal davon ausgehen, dass das Ihrem Kind nicht geschadet hat. Warten Sie Ihren Termin Anf. Dez in aller Ruhe ab, Sie können dann Ihre FÄ noch mal zu den Medikamenten befragen, ansonsten bleiben Sie gelassen und einfach "guter Hoffnung" Ich wünsche Ihnen alles Gute!!

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