SCHWANGERSCHAFT

Zwillings- und Mehrlingsschwangerschaften

In Europa beträgt die Häufigkeit einer Mehrlingsschwangerschaft etwa 1 auf 80 Geburten, davon sind zwei Drittel zweieiige und ein Drittel eineiige Zwillinge. Drillinge oder gar Vierlinge sind noch viel seltener.

Schon sehr früh kann eine Diagnose mittels Ultraschall erfolgen. Aber auch eine größere Gebärmutter kann ein Hinweis auf eine Zwillingsschwangerschaft sein. Früher wurden Mehrlinge häufig erst durch vermehrte Kindsbewegungen oder einen auffällig großen Bauch erkannt.

Eine Mehrlingsschwangerschaft ist aus medizinischer Sicht gesehen eine Risikoschwangerschaft, die besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Der werdenden Mutter werden Höchstleistungen abverlangt, was die körperlichen Anpassungsvorgänge an die Schwangerschaft angeht. Erbrechen und Übelkeit können stärker ausgeprägt sein, auch steigt die Gefahr von Fehlgeburten und Frühgeburten. Zwillingsschwangerschaften können aber auch ganz komplikationslos ablaufen. Abgesehen davon, dass Sie wahrscheinlich etwas mehr Gewicht mit sich herumtragen als eine Schwangere mit nur einem Kind. Trotzdem werden Kontrollen bei Hebamme oder/und Arzt häufiger und intensiver sein.

Hier geht´s zur Übersicht  des Fachautoren-Specials "Zwillinge & Co."

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