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Väter in der Stillzeit

Väter in der Stillzeit
Hurra, die Geburt ist geschafft, die erste Zeit als Familie beginnt – und nichts ist mehr wie es mal war. Daran muss sich bei aller Freude nicht nur die Mutter gewöhnen, auch für Väter ist diese Zeit ein gewaltiger Umbruch. Während Mütter durch das Stillen in ständigem engen Kontakt mit dem Baby sind, fühlt sich der frischgebackene Papa oft außen vor. Dabei spielt er eine wichtigere Rolle, als er denkt. 
Achtung, Turbulenzen

Hormonschwankungen, Gefühlsausbrüche und das Treffen vieler Entscheidungen: Bereits in der Schwangerschaft stürzt so einiges auf ein junges Paar ein. Gut, wenn Mann dann einen kühlen Kopf bewahrt und die werdende Mutter kräftig unterstützt. Und nach der Geburt, wenn die Frau noch im Wochenbett liegt und viel Ruhe braucht, sind nicht nur bestärkende Worte Balsam für die Mutterseele sondern auch tatkräftige Mitarbeit zu Hause. Da immer noch viele Männer keine oder nur eine kurze Elternzeit nehmen können, müssen sie jedoch auch darauf schauen, dass sie sich zwischen all den alten und neuen Pflichten und Anstrengungen nicht völlig aufreiben. Väter können sich und die Familie also vor zu viel Stress, Hektik und Unruhe schützen, denn gerade wenn Mama und Baby zu Beginn noch kein eingespieltes Team sind, sind Ruhe und Gelassenheit – nicht nur für einen erfolgreichen Stillstart – enorm wichtig.

Papa ist Termin-Manager

Nach der Geburt kündigen sich Verwandte, Freunde und Bekannte gefühlt im Minutentakt zum Besuch an. Der Termin-Manager hält seinen Lieben den Rücken frei, denn besonders in der Anfangszeit des Wochenbetts benötigen Mutter und Kind Zeit, um sich kennen zu lernen und um sich auszuruhen. Da kennt Papa kein Pardon: Notfalls werden anstrengende Besuche abgesagt oder die Besuchsdauer verkürzt. Das Baby ist schließlich auch in ein paar Wochen noch süß.

Helfer in allen Lebenslagen

Stillen ist anstrengend, vor allem wenn Mamas Brust zu Beginn oft 12 Mal in 24 Stunden gefragt ist. Wann immer die Mutter etwas Zeit zum Ausruhen oder einfach nur zum Duschen braucht, kommt Papas Stunde: Mit dem Baby Spazieren gehen, Tragen, Singen, Kuscheln – das tut beiden gut und fördert die Vater-Kind-Bindung. Und hat sich das Stillen erst einmal eingespielt, kann der Papa auch mal das Füttern übernehmen, z.B. mit abgepumpter Milch. Wenn Väter von Anfang an aktiv am Leben ihres Kindes beteiligt sind, wird es zu beiden eine enge und vertraute Beziehung aufbauen und nicht gleich schreien, wenn der „fremde“ Papa mal kommt und es hoch nimmt. Babys und Kinder haben natürlich trotzdem Phasen, in denen nur die Mutter oder der Vater gewollt werden.

Auch bei der Suche nach der idealen Stillposition können Männer ihrer Partnerin buchstäblich unter die Arme greifen. Sie heben das Baby hoch – auch weil für die Mama nach der Geburt noch Schonung angesagt ist – und positionieren es so, dass es für Mutter und Kind am angenehmsten ist. Die Nachsorge-Hebamme zeigt, wie das geht. Und weil Stillen durstig macht, stellen Traumväter ihrer Partnerin stets ein Glas Wasser oder Kräutertee bereit.

Babypflege ist Kontaktpflege

Viele Männer übernehmen die Babypflege nur zu gern und genießen dabei die exklusive Zeit mit ihrem Kind. Dazu gehört auch das Wechseln der Windeln. Säuglinge brauchen meist vor oder nach den Mahlzeiten eine frische Windel – das sind bei Neugeborenen ungefähr acht bis zehn frische Windeln pro Tag - dabei kann man wunderbar mit dem Kleinen spielen, es streicheln und mit ihm reden. Und während Papa wickelt, kann Mama z.B. für fünf Minuten die Augen schließen.

Der Kümmerer

Frauen lieben es, wenn sie von ihren Männern bekocht werden – das gilt natürlich vor allem in der Stillzeit, wenn der Hunger oft besonders groß ist. Der perfekte Traumvater schwingt also zu gleichen Teilen den Kochlöffel und erledigt dazu die schweren Einkäufe. Auch zu Hause fällt einiges an Arbeiten an, welche die frischgebackene Mutter gerade nicht selbst erledigen kann. Da ist es nur förderlich, wenn die grundsätzliche Haltung in der Familie die ist, dass beide Elternteile sich als Team verantwortungsvoll um die Familienarbeit und den Haushalt kümmern. 

Selbstfürsorge für Väter

Genau so wichtig wie für die Mutter sind auch für den Vater kleine Auszeiten, in denen er wieder Kraft tanken und zu sich kommen kann, denn Im Familienalltag mit der Doppelbelastung Job, Familienarbeit und Baby sowie den schlaflosen Nächten sind die Bedürfnisse und Fragen von Vätern meist Nebensache. Die kostenlose Broschüre "Respekt Mann, du wirst Vater" vermittelt daher das Wichtigste, was Männer zum Vaterwerden wissen müssen. Und nicht vergessen: beide Elternteile brauchen immer wieder etwas Ich-Zeit, so bleibt auch das Paarleben entspannter und der ganzen Familie ist geholfen.

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Wochenbettdepression bei Männern
Aus der Hebammensprechstunde:

Die Ernährung als Stillende ist gar nicht so kompliziert, wie es sich immer anhört! Kochen Sie zunächst ganz normal, so wie Sie zuvor auch gekocht haben. Las... Weiterlesen ...

Hallo!Da durch den Vater eine erhöhte Allergiebereitschaft bestehen könnte, sollten Sie ,vor allem mit der Auswahl der Nahrungsmittel(kein Ei, Kuhmilch, Schok... Weiterlesen ...

Sie können durchaus länger als sechs Monate voll stillen. Viele Mütter stillen 8-10 Monate voll und fangen dann an zuzufüttern. Allerdings überspringen Sie... Weiterlesen ...

Aus der Community:
  • ich würde sagen: bitte still weiter,solange er gut gedeiht,wie du sagst.ich habe leider mit 6 monaten angefangen abzustíllen.mit 9 monaten war ganz ende...das...
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  • Frohes neues Jahr an alle 🥳 und auf in einen neuen Hibbelmonat. Gleiches Spiel wie immer, ich hab die Liste aus der Dezembergruppe rübergeholt. Wer sich...

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