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Keine Kitaplätze?

Selbstständigkeit als Lösung

Aufgrund steigender Geburtenraten und Fachkräftemangel ist es für Eltern immer schwieriger, einen Kitaplatz für ihr Kind zu finden. Doch was, wenn man den Spieß herumdreht und selbst die Kinderbetreuung zum Beruf macht?

Wie können Eltern ihren Nachwuchs gut betreut wissen, wenn sie wieder eine Arbeit aufnehmen möchten oder sogar müssen, aber Kitaplatzmangel herrscht? Für so manchen Vater und so manche Mutter kann es eventuell sogar sinnvoll sein, selber umzuschulen, um dem Mangel mithilfe einer eigenen pädagogischen Ausbildung zu begegnen.

Wer darüber nachdenkt, sich in diesem Bereich selbstständig zu machen, muss allerdings wissen, dass es bis dahin kein leichter Weg ist.

Ist Selbstständigkeit der richtige Weg?

Zuerst sollten sich Mütter wie Väter über die Konsequenzen im Klaren sein. Reines Babysitting beispielsweise zählt nicht zu einer steuerpflichtigen Arbeit. Hierfür brauchen Aufpasser keine gesonderte Ausbildung/Schulung und verbringen in der Regel nur ein paar Stunden mit einem einzelnen Kind.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, als Tagesmutter bzw. Tagesvater tätig zu werden oder sogar eine eigene Kita zu gründen. Auf den ersten Blick sieht diese Möglichkeit der Selbstständigkeit sehr einfach aus. Eine Mutter oder ein Vater kann in den eigenen Räumlichkeiten ein paar Kinder, inklusive der eigenen, betreuen und erhält dafür eine angemessene Bezahlung. Ganz so simpel ist es allerdings nicht, denn die Tätigkeit erfordert zusätzlich einiges an zeitlicher und finanzieller Vorbereitung.

Voraussetzungen zur Kinderbetreuung

Zuerst müssen Interessierte sich eine Pflegeerlaubnis beim Jugendamt einholen. Diese ist für fünf Jahre gültig und gilt maximal für fünf Kinder. Welche Bedingungen zum Erhalt der Erlaubnis genau gelten, unterscheidet sich je nach Bundesland. Mitarbeiter des Jugendamts prüfen die Räumlichkeiten sowie die Persönlichkeit der Antragsstellenden.

Wenn alles passt, müssen angehende Tagesmütter bzw. Tagesväter immer sowohl eine Ausbildung von ca. 300 Unterrichtsstunden absolvieren als auch einen Erste-Hilfe-Kurs für Babys und Kleinkinder. Die entstehenden Kosten tragen alle Auszubildenden selber, jedoch gibt es beantragbare Zuschüsse vom Jugendamt, die finanzielle Entlastung bringen.

Wer ambitioniert ist und mehr als fünf Kinder betreuen möchte, benötigt zusätzlich eine pädagogische Ausbildung, z.B. als KinderpflegerIn, ErzieherIn, oder ein pädagogisches Studium. Ein Vorteil an dieser Art der Selbständigkeit ist, dass es sich um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, bei der keine Gewerbeanmeldung vorgeschrieben ist.

Eine eigene Kita eröffnen

Anders sieht es bei der Eröffnung einer eigenen Kita aus. Eine spezielle Ausbildung ist zwar nicht notwendig und die Kinderbetreuung können hier Angestellte übernehmen. Allerdings spielen hier viel mehr vorher zu fällende Entscheidungen und Vorbereitungen eine ausschlaggebende Rolle. Wie ist das Geschäftsmodell und für welches Kita-Konzept entscheide ich mich? Wie sieht es mit Finanz- und Businessplan aus? Und welche Rechtsform hat mein Unternehmen?

Die eigene Motivation und Ausdauerkraft für diese Aufgaben sollten potentielle Kita-Gründer gründlich auf den Prüfstand stellen. Der Finanz- und Businessplan bedarf hierbei der meisten Aufmerksamkeit. Darunter fallen Finanzierungsfragen, wie die Aufnahme eines Kredits und die Suche nach Angestellten oder geeigneten Räumlichkeiten. Vor Inbetriebnahme sollten zu allererst steuerliche und finanzielle Besonderheiten geklärt sein, die mit einem eigenen Unternehmen zusammenhängen: Selbständige sind in diesem Rahmen meist zur Buchhaltung und Steuer verpflichtet, die einige bürokratische Herausforderungen mit sich bringen. Heutzutage haben Interessierte die Möglichkeit, sich digital über alle wichtigen Punkte zu informieren.

Zukunftsaussichten

Für Eltern, die engagiert sind und alle Voraussetzungen zur Selbstständigkeit erfüllen, bestehen in der Arbeit als Tageseltern und durch die Gründung einer Kita zwei mögliche Strategien, um auf den Mangel an Kitaplätzen zu reagieren.

Da Kitaplätze Mangelware sind, gestalten sich die Zukunftsaussichten mehr als rosig. Dazu gehören allerdings gut ausgebildete Fachkräfte. Diese sind selten, weshalb Gründer sich verstärkt auf deren Akquise konzentrieren sollten. Nach erfolgreicher Einstellung sollten die Inhaber dafür sorgen, dass die Erzieher auch dauerhaft in ihrem Betrieb bleiben möchten.

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