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Kreidezähne

Kreidezähne | MIH

Kreidezähne bei Kindern

Sie machen Kindern das Leben schwer und entstehen offenbar immer häufiger: Kreidezähne nennt man ein vor allem bei den bleibenden Zähnen auftretendes Problem, bei dem sie ihre nötige Festigkeit verlieren. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

MIH – was heißt das?

Der Fachbegriff für Kreidezähne ist Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH). Die Molaren sind hierbei die hinteren Backenzähne und die Inzisiven die Schneidezähne. Hypomineralisation bedeutet, dass der Zahn nicht ausreichend mit Mineralien wie Phosphat und Kalzium versorgt ist. Eben diese geben ihm seine normale Farbe und Stabilität. Anzeichen für Kreidezähne sind gelblich-bräunliche Verfärbungen, Absplitterungen und poröse Stellen im Zahn. Zudem sind die Zähne empfindlich und schmerzen beim Trinken, Essen und Zähneputzen. Oft spricht ein betroffener Zahn auf Betäubungsspritzen nicht an, was die Behandlung zusätzlich erschwert.
Die Backenzähne sind hierbei im Durchschnitt noch öfter betroffen als die Schneidezähne.

Kreidezähne erkennen

Zwar gab es auch schon in den 80er Jahren Berichte von Kreidezähnen – die Abgrenzung von Karies ist nicht immer eindeutig – aber offenbar steigt die Zahl der von Kreidezähnen Betroffenen in letzter Zeit immer mehr an.

Ungefähr ein Viertel aller Kinder unter zwölf sind laut Mundgesundheitsstudie von MIH betroffen, eine hohe Zahl! Allerdings ist das Problem nicht immer so stark ausgeprägt, dass eine umfangreiche Behandlung notwendig wird. Bei vielen Kindern ist es nur ein einzelner Zahn, oder es handelt sich nur um oberflächliche Verfärbungen.

Kreidezähne – wie häufig sind sie?

Zwar gab es auch schon in den 80er Jahren Berichte von Kreidezähnen – die Abgrenzung von Karies ist nicht immer eindeutig – aber offenbar steigt die Zahl der von Kreidezähnen Betroffenen in letzter Zeit immer mehr an.

Ungefähr ein Viertel aller Kinder unter zwölf sind laut Mundgesundheitsstudie von MIH betroffen, eine hohe Zahl! Allerdings ist das Problem nicht immer so stark ausgeprägt, dass eine umfangreiche Behandlung notwendig wird. Bei vielen Kindern ist es nur ein einzelner Zahn, oder es handelt sich nur um oberflächliche Verfärbungen.

Mögliche Ursachen für Kreidezähne

Die genauen Ursachen für die MIH sind derzeit noch immer nicht geklärt und es wird weiter an dem Thema geforscht.

Da sich die bleibenden Zähne des Kindes schon früh ausprägen – etwa ab dem achten Schwangerschaftsmonat im Mutterleib – wird die Ursache innerhalb dieses Zeitraums gesucht. Vermutet wird das Zusammenwirken verschiedener Faktoren, die das Entstehen von Kreidezähnen begünstigen, so etwa Komplikationen im dritten Trimester oder bei der Geburt, Vitamin-D-Mangel, oder auch der Einfluss bestimmter Stoffe, wie Antibiotika oder Weichmacher.

Behandlung einer MIH

Die Behandlung von Kreidezähnen wird vor allem dann notwendig, wenn die Zähne stark in Mitleidenschaft sind und das Kind unter den Symptomen leidet. Da Kreidezähne besonders anfällig für Karies sind, ist die Kariesprävention bei betroffenen Kindern besonders wichtig.

Verhindern und ursächlich heilen lässt sich eine Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation derzeit nicht. Wohl kann der Zahnarzt oder die Zahnärztin aber die Symptome mildern und das Leben mit Kreidezähnen leichter machen. Dem Zerfallen der mangelhaft mineralisierten Zähne wird z.B. durch Fluoridierung und Fissurenversiegelung entgegengewirkt. Poröse Stellen können durch Füllungen wieder aufgebaut werden. So können auch Kreidezähne unter Umständen ein Leben lang halten.

MMH – auch Milchzähne betroffen

Zwar wird eine Hypomineralisation häufiger erst bei den bleibenden Zähnen festgestellt, aber auch beim Milchgebiss kommt der Mineralmangel vor. In diesem Fall spricht man von einer Milch-Molaren-Hypomineralisation (MMH). Laut Zahnärztekammer Hamburg sind immerhin um die 28 % der Kleinkinder mehr oder weniger von einer MMH betroffen.

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