Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Blutungen und unklarer Ultraschall-Befund"

Anonym

Frage vom 30.10.2008

Liebes Team,
ich bin in der 6. SSW (näher hat sich die FÄ am letzten Montag nicht geäußert, weil sie gerade aus dem Urlaub kam und gestresst war.Sollte eigentlich beim nächsten Termin nachgeholt werden) Beim Ultraschall konnte man eine Fruchthülle sehen, nach meinem Dafürhalten aber nicht mehr, dh keinen Inhalt. Das Herz also auch noch nicht. Die FÄ meinte, könne man erst in 1-2 Wochen erwarten. Sie hatte sich da auch nicht dahingehend geäußert, dass die Fruchthülle evtl. leer sei, sondern hat gratuliert und schon bis ins nächste Jahr Termine vereinbart. Gestern hatte ich nach dem GV recht starke Blutungen, sie hörten dann aber auch schnell über Nacht auf, heute morgen einmal kurz frisch und jetzt minimalste Schmierblutungen. Aber wirklich nur minimal! Ich war heute morgen bei der FÄ und sie hat noch einmal Ultraschall gemacht. Dort sah man an der Fruchthülle, deren "Inhalt" sich irgendwie aus meiner Sicht nicht verändert hat, einen größeren Fleck, der nach Ansicht der FÄ ein Hämatom sein könnte. Zudem neben der Fruchthülle plötzlich eine 2., die vor 3 Tagen noch nicht da war. Diese, so die FÄ, würde wohl noch zurückgehen, dh leer sein. Wo kommt die plötzlich her? Woher kommt der Bluterguß? Was bedeutet das für die Schwangerschaft? Kämpfe ich sozusagen an 2 Fronten, nämlich 1. Ist die Fruchthülle überhaupt gefüllt? und 2. Was ist mit den Blutungen? Kann man evtl. mit speziellen Ultraschallgeräten mehr Sicherheit erlangen? Da ich gerade die Pille abgesetzt hatte, war der Zyklus nicht mehr so regelmäßig wie sonst. Kann das eine Rolle spielen, dh bin ich evtl. noch gar nicht so weit, wie die FÄ meint und ist daher die Fruchthülle auch noch im Rahmen? Kann man ein Hämatom bekommen, wenn die Fruchthülle leer ist oder hat das eine gar nichts mit dem anderen zu tun? Es wurde mir heute Blut abgenommen, das Ergebnis bekomme ich morgen früh. Wozu ist dieser Test und inwiefern kann er mir Klarheit verschaffen? Wie wahrscheinlich ist in dieser Konstellation eine Fehlgeburt? Und falls es dazu kommt - wie schnell wird dann eine Ausschabung vorgenommen? Ich wurde jetzt krankgeschrieben. Kann das überhaupt helfen?

Antwort vom 03.11.2008

In so frühen US-Befunden ist oft gar nichts oder zumindest nichts sicheres zu erkennen - die Schwangerschaft und das Kind sind einfach noch zu winzig! Die Mutterschaftsrichtlinien empfehlen eine erste US-Untersuchung zw der 9.-12. SSW - vorher gibts oft Unsicherheiten.
Blutungen in der Früh-Schwangerschaft sind ebenfalls nicht selten; die Gebärmutter wird stärker durchblutet, da kann sowas schon mal vorkommen, ohne dass es der Schwangerschaft schaden muss. Auch mit speziellen Geräten, Blutuntersuchungen etc können Sie nur weitere Befunde erheben, nicht etwa die Entwicklung zum Guten oder auch zum Schlechten beeinflussen - insofern ist das Beste, Ruhe zu bewahren und einfach Guter Hoffnung zu bleiben. Alles Gute für Sie!!

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