Name: Dr. Christian Matthai
Berufliches: Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Spezialist auf dem Gebiet der gynäkologischen Endokrinologie (Hormonlehre), Diplomierter Ernährungs-, Sport- und Orthomolekularmediziner sowie Autor (Foto: Irene Schaur)
babyclub.de: Was muss die Schwangere beachten bei ...
... einer Schilddrüsenüberfunktion?
Dr. Matthai: „Wichtig ist, dass die Schilddrüsen-Werte kontrolliert werden. Oft muss bei einer Überfunktion gar nichts unternommen werden. In einzelnen Fällen kann der Arzt die Aktivität der Schilddrüse mit Hilfe von Medikamenten etwas bremsen. Dabei ist es allerdings wichtig, dass die Schwangere dadurch nicht in eine Schilddrüsenunterfunktion geführt wird. Wichtig ist außerdem, dass die Schwangere auf die Einnahme von Jod verzichtet.“
... einer Schilddrüsenunterfunktion / Hashimoto?
Dr. Matthai: „Bis zur 20. Schwangerschaftswoche empfiehlt sich eine Kontrolle der Werte alle vier bis sechs Wochen. Ab dann genügt die Kontrolle gemäß den im Mutterpass vorgesehenen Blutproben.“
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- Was genau bedeuten Überfunktion, Unterfunktion und Hashimoto?
- Welche Rolle spielt die Schilddrüse beim Kinderwunsch?
- Welche Rolle spielt die Schilddrüse in der Schwangerschaft?
- Was muss die Schwangere beachten bei Überfunktion, Unterfunktion und Hashimoto?
- Sind diese Erkrankungen vererbbar?
- Muss bei Hashimoto auch in der Schwangerschaft auf die Einnahme von Jod verzichtet werden, da dies eine Schilddrüsenentzündung auslösen kann?
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