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Mama Blog

In 4 Schritten zum eigenen Elternblog

Mama Blog
Mama-Blogs oder allgemein Elternblogs sind beliebte Anlaufstellen bei allen möglichen Fragen rund ums Familienleben. Bloggen ist aber nicht nur was für Vollzeitmütter, die sich vernetzen und austauschen wollen. Richtig gemacht, kann damit Geld verdient werden. Wir geben euch 4 Tipps zum Bloggen.

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Ist Bloggen etwas für mich?

Bloggen kann grundsätzlich jeder, der die nötige Begeisterung mitbringt. Ein paar spezifische Qualitäten helfen aber, damit euer Projekt möglichst viele Leser anzieht:

  • Sendungsbewusstsein: Zum Thema Kindererziehung kursieren mitunter erschreckend viele Halbwahrheiten und Binsenweisheiten, die bei werdenden oder frischgebackenen Eltern regelmäßig für Verwirrung sorgen. Als Blogger seid ihr zugleich ein Quell der Unterhaltung als auch der Information. Indem ihr euer Wissen und eure Erfahrungen mit anderen Müttern (und Vätern) teilt, könnt ihr dazu beitragen, häufig auftretende Unsicherheiten auszuräumen.
  • Technisches Interesse: Wohlgemerkt, hier ist nicht die Rede von technischem Know-how! Denn um heutzutage einen eigenen Blog zu erstellen, muss man kein geübter Programmierer sein. Stattdessen gibt es vielerlei Hilfsmittel und Werkzeuge, die euer Projekt Realität werden lassen. Je nachdem, wie komplex eure Vorstellungen und Pläne sind, müsst ihr lediglich etwas Neugierde und Zeit mitbringen.
  • Kreativität: Ein Blog lebt von seinen Inhalten (im Fachjargon "Content" genannt). Nur wenn ihr kreativ seid und viele Themenideen parat haben, laufen ihr nicht zu schnell Gefahr, dass euch der Stoff ausgeht. Stellt euch deshalb die Frage: Könnte ich regelmäßig Texte schreiben, ohne mich dabei zu langweilen?
  • Marketing-Gespür: Um eine breite Leserschaft zu erreichen und nebenbei vielleicht auch etwas Geld mit eurem Blog zu verdienen, solltet ihr euch für Themen wie Marketing und Finanzen interessieren. Dazu gehört etwa die Akquisition von Werbepartnern.

Schritt 1: Das Konzept

Es gibt knapp 2.000 deutschsprachige Eltern- beziehungsweise Mütterblogs (aus dem Englischen "mommy blogs"). Eines wird euch angesichts dieser Zahl wahrscheinlich schon von selbst klar: Auch wenn eure Zielgruppe Eltern im Allgemeinen sind, benötigt ihr eine klar definierte Nische, um aus der Masse herauszustechen. Im Fall von babyclub.de heißt diese etwa: "Kinderwunsch, Schwangerschaft und Babys erstes Jahr". Ein gutes und möglichst einzigartiges Grundkonzept zu erschaffen, verlangt zwar einiges an Denkarbeit, lohnt sich aber in jeder Hinsicht. Folgende Fragen können euch dabei helfen:

  • Welche Elternblogs mag ich persönlich? Was macht einen guten Blog aus?
  • Was kann ich gut? Womit kenne ich mich gut aus? Was ist meine Leidenschaft?
  • Welche Inhalte will ich vorstellen? Welche Zielgruppe möchte ich erreichen? Welche Botschaft will ich vermitteln?
  • Wie groß ist die Konkurrenz in meiner gewählten Nische?

Genauso wichtig wie das Grundkonzept ist der Name eures Blogs. Dieser sollte einzigartig, kurz und einprägsam sein und im Idealfall eure Nische widerspiegeln. Wenn ihr eure Domain (also die Internetadresse eures Blogs) aussucht, werdet ihr jedoch feststellen, dass viele offensichtliche Wörter und Namen (zum Beispiel "kids") schon vergeben sind. Variation und Wiedererkennungswert könnt ihr aber auch mithilfe einer besonderen Domain-Endung erzeugen. So ist zum Beispiel ".family" (anstatt ".de" oder ".com) noch in zahlreichen Kombinationen verfügbar.

Schritt 2: Die Plattform

Das beliebteste Werkzeug für die Erstellung von Blogs ist wohl WordPress, ein sogenanntes CMS ("Content Management System"), das kostenlos im Internet verfügbar ist. Dank zahlreicher "Plugins" (Zusatzfunktionen) und "Themes" (Designs) sowie Unmengen an Anleitungen und erklärenden YouTube-Videos könnt ihr mit der Software einen vollkommen individuellen und professionell aussehenden Blog gestalten. Um eure Webseite online zu stellen, braucht ihr dann lediglich noch einen Server. Sind euch CMS zu kompliziert, könnt ihr aber auch auf eine Blogging-Plattform (zum Beispiel Wix.com) mit vorprogrammiertem Baukasten zurückgreifen. Deren Bedienung ist zwar kinderleicht, eure kreativen Möglichkeiten sind gegenüber WordPress und anderen Softwares aber deutlich eingeschränkt.

Schritt 3: Der Content

Sobald das Grundgerüst steht, juckt es euch wahrscheinlich schon in den Fingern. Egal ob Rezeptideen, DIY-Anleitungen, Familiengeschichten, Meinungen, Einrichtungstipps oder gar politische und wirtschaftliche Themen - euren Content-Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Um nicht den Überblick zu verlieren und gleichzeitig ein gewisses Maß an Regelmäßigkeit zu garantieren, hilft ein durchdachter Redaktionsplan. Peppt eure Beiträge außerdem mit Multimedia-Elementen wie Bildern und Videos auf.

Schritt 4: Das Marketing

Blogs sind keine brotlose Kunst, zumindest nicht, wenn man es richtig macht. Ein Nebenverdienst von 400 Euro ist durchaus realistisch, einige besonders erfolgreiche Blogger können sogar von ihren Einnahmen leben. Natürlich sollte Geld nicht euer Hauptanreiz darstellen, aber seien wir ehrlich: einen eigenen Blog zu bespielen, ist nur dann motivierend, wenn die Artikel auch gelesen werden. Und die Leser werden nur dann auf euch aufmerksam, wenn ihr etwas Werbung in eigener Sache betreibt. Das funktioniert in der Blogger-Szene vor allem übers Netzwerken mit Kollegen.

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