Unregelmäßiger Zyklus: wie Mönchspfeffer und Co. helfen können

Kleine Helfer Mönchspfeffer und Co.

Manche Frauen haben einen Zyklus wie aus dem Lehrbuch: Immer 28 Tage lang, der Eisprung findet zuverlässig um den 14. Zyklustag statt und auch die Periode tritt dem entsprechend pünktlich ein. Soweit zum Lehrbuch-Zyklus. Die Realität sieht häufig ganz anders aus. Wir sagen, wie Mönchspfeffer und Co. helfen können.

Unregelmäßiger Zyklus: Grundwissen

Ein unregelmäßiger Zyklus macht es vielen Frauen schwer, ihre fruchtbaren Tage und den Zeitpunkt des Eisprungs zu bestimmen. Manchmal betreffen Zyklusschwankungen die erste Zyklushälfte, manchmal die zweite. Immer jedoch ist es für Frauen mit Zyklusschwankungen schwierig, ihre fruchtbaren Tage zu bestimmen. Doch es gibt Mittel und Wege, wie ein unregelmäßiger Zyklus behandelt werden kann. Je nachdem, welche Zyklushälfte von den Schwankungen betroffen ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, den Zyklus zu stabilisieren.

Unregelmäßiger Zyklus in der ersten Zyklushälfte

Wenn die erste Zyklushälfte sehr lang oder sehr kurz ist, kann zur Unterstützung Frauenmanteltee getrunken werden. Er sorgt für eine bessere Durchblutung des weiblichen Beckens und unterstützt die Reifung der Eibläschen. Außerdem hilft er beim Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Ein unregelmäßiger Zyklus wird damit also insgesamt stabilisiert. Hebammen empfehlen häufig auch, den Frauenmanteltee mit Himbeerblättertee zu mischen. Die zyklusregulierende Wirkung ist die gleiche. Eine Alternative dazu ist Basilikum, welches die Keimdrüsen anregt und den Eisprung fördert.

Unregelmäßiger Zyklus in der zweiten Zyklushälfte

Wichtig für Frauen mit Kinderwunsch ist besonders die zweite Zyklushälfte. Um schwanger werden zu können, sollte die zweite Zyklusphase mindestens 10 Tage lang sein. Ist dies nicht der Fall, hilft eine Mischung aus Frauenmanteltee und Schafgarbentee. Bei zu kurzer zweiter Zyklushälfte davon 3 Tassen täglich trinken, das unterstützt die Gelbkörperhormone. Man kann den Frauenmanteltee alleine trinken oder mit Schafgarbentee mischen.

Hebammentipp: Mönchspfeffer in der zweiten Zyklushälfte

Hebammen empfehlen gerne und auch erfolgreich Mönchspfeffer zur Regulierung der zweiten Zyklushälfte. Mönchspfeffer unterstützt die Gelbkörperfunktion (diese spielt eine Rolle bei der Einnistung eines befruchteten Eies). Wenn diese gestört ist kann Mönchspfeffer diese Unregelmäßigkeit ausgleichen. Eine weitere tolle Wirkung von Mönchspfeffer: Er senkt hohe Prolaktinwerte. Gerade bei Frauen, die unter Stress stehen und daher nicht schwanger werden, ist die Ausschüttung des Hormons Prolaktin erhöht. Prolaktin hemmt jedoch die Entstehung einer Schwangerschaft. Mönchspfeffer wirkt dem entgegen.
Wichtig: Der Mönchspfeffer ist zwar effektiv, aber eben ein Natur- und kein Zaubermittel. Das heißt: Erwarten Sie keine Wunder und lassen Sie Ihrem Körper Zeit, sich auf die Wirkung des Mönchspfeffer einzulassen. Oft dauert es mehrere Zyklen, bis Ihr Körper auf den Mönchspfeffer reagiert.

Mönchspfeffer in der Schwangerschaft?

Eine häufige Frage lautet: Schadet es dem Kind, wenn ich während der Einnahme von Mönchspfeffer schwanger werde? Zwar liegen bislang keine detaillierten Untersuchungen vor, jedoch ist davon auszugehen, dass die Einnahme von Mönchspfeffer keinen negativen Einfluss auf den Schwangerschaftsverlauf und das ungeborene Baby hat.

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