Fruchtbarkeit & Kinderwunsch
Schwanger werden mit Hormonhelfern aus der Natur
Mit den richtigen Kräutern zum Kind – vieles, was auf den ersten Blick wie Aberglaube oder das Gewäsch alter Kräuterhexen klingt, hat die moderne Wissenschaft mittlerweile bestätigt. Bestes Beispiel: der Granatapfel. Hier treffen Wahrheit und Legende zusammen. Das Symbol der Fruchtbarkeit war einst der phönizischen Göttin Astarte gewidmet. Granatapfelbäume wurden auf Heroengräber gepflanzt, um ihnen eine reiche Nachkommenschaft zu sichern. Im alten Rom trug die Gottesmutter Juno den Granatapfel als Zeichen der Ehe in der Hand, Bräute trugen Kränze aus den Ästen des Baumes. Und heute? Heute weiß man, dass bisher kein anderes Obst soviel natürliches Östrogen enthält wie diese Frucht aus dem Mittelmeerraum. Fakt ist, dass pflanzliche Hormone, sogenannte Phytohormone, den weiblichen Zyklus harmonisieren und die Fruchtbarkeit steigern können. Als positiver Nebeneffekt lindern sie zudem typische Zyklusbeschwerden wie Regelschmerzen, Krämpfe oder Kopfweh. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Kräuter vor:
Mönchspfeffer:
Da steckt jede Menge Östrogen drin – wohl der einleuchtendste Grund, warum dieses Gewürz früher in Mönchsgärten angepflanzt wurde. Denn bei Männern hemmt das weibliche Hormon den Sexualtrieb, was der Bestimmung der Kirchenbrüder natürlich sehr gelegen kam...
Im weiblichen Körper beschleunigt Mönchspfeffer die Entwicklung des Eies im Eierstock. Im Gegensatz zur normalen Hormonbehandlung kommt es hier seltener zu unerwünschten Zysten oder Mehrlingsschwangerschaften. Wohltuend wirkt sich Mönchspfeffer auch bei prämentstruellem Syndrom, schmerzhafter Regelblutung und Beschwerden in den Wechseljahren. Weiteres Plus: durch Beeinflussung der Hirnanhangdrüse werden auch körpereigene Glücksstoffe (Opiate) ausgeschüttet sowie Prolaktin, ein Hormon, das für die Steuerung der Milchproduktion verantwortlich ist. Es empfiehlt sich, Mönchspfeffer über einen Zeitraum von einem halben Jahr einzunehmen.
Schwarze Schlangenwurzel:
Neben der Regulation des Hormonhaushalts wirkt sie vor allem bei schmerzhafter Regelblutung und Gebärmutterkrämpfen.
Traubensilberkerze:
Lindert hormonell bedingte Menstruationsstörungen, Regelschmerzen und Wechseljahrsbeschwerden
Hopfen:
Da sind ganz bestimmt nicht Hopfen und Malz verloren! Die östrogenartige Wirkung lindert zusätzlich Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen und Unruhe viele weitere Beschwerden.
PS: Dies sollte jedoch nicht als Aufforderung für exzessiven Bierkonsum verstanden werden! Übermäßiger Alkoholgenuss vermindert bei Männer und Frauen die Fruchtbarkeit. Deshalb lieber in Form von Präparaten einnehmen.
Gerade bei pflanzlichen Medikamenten sind Wechselwirkungen zu beachten. Medikamente können sich gegenseitig in ihrer Wirkung hemmen. Klären Sie Ihren Arzt genau darüber auf, was Sie gerade an pflanzlichen oder sonstigen Präparaten zu sich nehmen. Pflanzliche Kräuter haben deutlich weniger Nebenwirkungen als konventionelle Hormonpräparate. Trotzdem sollten sie nicht unbedenklich über längere Zeitspannen ohne ärztliche Aufsicht konsumiert werden.
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Die neuesten Kommentare zu diesem Thema:
Am 29.08.2009 um 19:10 schrieb Sunny2:
Finde diesen Beitrag super informativ! Danke!!!
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