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Moppel-Gen entsteht im Mutterleib

Eine neue Studie widerlegt die bisherige Annahme, Übergewicht entstehe ausschließlich aufgrund mangelnder und unzureichender Ernährung des Babys. Denn das zukünftige Schlankheits- oder Moppel-Gen des Kindes wird bereits im Mutterleib geprägt. Ärzte sprechen in diesem Zusammenhang von epigenetischen Einflüssen der Mutter.

Hierzu zählt  vor allem eine einseitige und ungesunde Ernährung in der Schwangerschaft, mit zu viel Zucker und Fett. Der Nahrungsstress stört den Fettstoffwechsel, was zu einer erhöhten Menge an Entzündungsmarkern im Blut der Schwangeren führt. 

Bei schwangeren, stark übergewichtigen Frauen können solche Stoffwechseländerungen schließlich die Entwicklung des Kindes beeinflussen. Denn die sonst inaktiven epigenetischen Gene werden durch bestimmte äußere Faktoren aktiviert, ohne dass eine Mutation im genetischen Code stattfindet.

Im Gegenzug werden gewöhnlich betriebsame Gene durch die epigenetische Veränderung  inaktiv. Noch ungeklärt ist, welche Gene betroffen sind und welche genauen Faktoren das Moppel-Gen beim Baby auslösen.

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