Babys erstes Jahr

Gezielte Bewegung mit PEKiP

Für Kinder zwischen der sechsten Lebenswoche und einem Jahr gibt es zahlreiche Gruppen nach dem Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKiP). Ihr Konzept basiert auf den Erfahrungen des Psychologen Dr. Jaroslav Koch. Er zeigte Müttern, wie sie ihre Babys zur aktiven Bewegung anregen konnten. Damit unterschied er sich grundsätzlich von den überkommenen Säuglingsgymnastik-Kursen: Die Kinder wurden nicht passiv bewegt, sie konnten selbst entscheiden, was sie wann tun wollten.

Durch die Sozialpädagogin Prof. Christa Ruppelt wurde dieses spielerische Bewegungskonzept nach Deutschland gebracht und bildet heute die Basis für die Arbeit speziell geschulter Gruppenleiter. Die Grundidee blieb dabei dieselbe: In einer Kleingruppe lernen die Babys spielerisch ihre Umwelt und den eigenen Körper kennen. Zunächst beobachtend, bald aktiv eingreifend, haben sie einfach gemeinsam Spaß an Spiel und Bewegung.

Die Eltern werden unterstützt, sich an den spontanen Bewegungsbedürfnissen ihrer Kinder zu orientieren. Sie lernen, Bewegungsansätze zu erkennen und durch eine passende Übung den Kindern zur Entfaltung zu verhelfen. Die geförderte Bewegung wird so nicht als ein Zwang, sondern als Hilfe vom Kind erlebt. Mütter und Väter können sich untereinander austauschen und erkennen dabei, dass jedes Kind sein ganz individuelles Entwicklungstempo hat. Die Kinder lernen Gleichaltrige im gemeinsamen Spielen kennen, regen sich gegenseitig zur Bewegung an. PEKiP-Gruppen werden deutschlandweit von ganz verschiedenen Institutionen angeboten.

Die Adressen von Regionalgruppen gibt es beim PEKiP e.V. in Duisburg (Tel. 02 03 /71 23 20) oder im Internet unter www.pekip.de





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