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IVF

In-vitro-Fertilisation

Die In-vitro-Fertilisation ist die älteste Methode der künstlichen Befruchtungsarten. Hierbei wird eine von der Frau entnommene Eizelle im Reagenzglas mit Spermien des Mannes zusammengebracht. Nach einer geglückten Befruchtung wird die Eizelle wieder in die Gebärmutter der Frau transferiert.

IVF-Behandlung: Ablauf

Die IVF-Behandlung beginnt in der Regel mit der Einnahme von Hormonpräparaten, die eine Reifung von Eizellen stimulieren. Auch hier wird dann mittels HCG künstlich ein Einsprung ausgelöst.

Bei der anschließenden transvaginalen Follikelpunktion werden mit einer Nadel über die Vagina mehrere Eizellen entnommen und in ein Nährmedium überführt. Die Entnahme erfolgt unter Vollnarkose. Es kann dabei zu Blutungen kommen, in seltenen Fällen auch zu weiteren Komplikationen.

Am selben Tag gewinnt der Mann durch Masturbation den Samen für die Befruchtung. Das Sperma wird im Labor aufbereitet, damit es besser von der Eizelle aufgenommen werden kann. Es gelangt dann in die Nährflüssigkeit zu der Eizelle. In einem Brutschrank findet nun die In-vitro-Fertilisation statt – die Befruchtung im Reagenzglas.

Ob die Befruchtung erfolgreich war, lässt sich mikroskopisch daran feststellen, ob die Zellen das Vorstadium für einen Zellkern ausbilden. Aus den erfolgreich befruchteten Zellen werden ein bis drei für die Übertragung in die Gebärmutter ausgesucht. Die übrigen Embryonen können für einen weiteren Versuch eingefroren werden.

Die Einführung der Embryonen in die Gebärmutter erfolgt einige Tage nach der Entnahme der Eizellen über einen Schlauch und ist einfacher als die Entnahme. Nach etwa zwei Wochen lässt sich am Anstieg des Schwangerschaftshormons HCG erkennen, ob die Behandlung erfolgreich war und eine Schwangerschaft besteht.

Erfolgschancen einer IVF

Die Erfolgschancen für eine In-vitro-Fertilisation liegen insgesamt bei 15 bis 20 Prozent, sind jedoch von Paar zu Paar unterschiedlich. Damit es zu einer Schwangerschaft kommt, muss erst jeder der vielen Einzelschritte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit hängt zudem ab vom Alter der Frau und anderen gesundheitlichen Faktoren.

Risiken der IVF

Eine IVF-Behandlung ist mit einer Reihe von Risiken verbunden, die bei den unterschiedlichen Schritten auftreten können. So vertragen etwa manche Frauen die Hormonbehandlung nicht und es kommt zu einem Überstimulationssyndrom.

Bei der Entnahme der Eizellen kommt es recht häufig zu Blutungen im Bereich der Vagina oder des Bauchraums. Seltener sind auch Darmverletzungen oder Bauchfellentzündungen die Folge. In manchen Fällen kann daher ein stationärer Aufenthalt oder ein anschließender operativer Eingriff notwendig werden.

Wenn bei der Befruchtung mehrere Embryonen eingesetzt wurden, steigt die Chance des Erfolgs, allerdings auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Frau Zwillinge oder sogar Drillinge bekommt. Schwangerschaften mit Mehrlingen bringen grundsätzlich ein erhöhtes Risiko von Fehl- oder Frühgeburten mit sich und gelten daher als Risikoschwangerschaft.

IVF: Kosten

Die Kosten für eine IVF-Behandlung können rund 2500 bis 4000 Euro betragen. Für bis zu drei Behandlungszyklen übernehmen gesetzliche Krankenversicherungen hierbei mindestens 50 Prozent der Kosten, wenn das Paar bestimmte Bedingungen erfüllt:

  • Es handelt sich um die eigenen Keimzellen eines verheirateten Paares.
  • Einfachere Methoden, wie etwa eine Hormonbehandlung, wurden bereits versucht.
  • Die Notwendigkeit der Behandlung ist ärztlich bescheinigt.
  • Beide Partner wurden negativ auf HIV getestet.
  • Beide Partner sind mindestens 25 Jahre alt, die Frau ist höchstens 40 und der Mann 50 Jahre alt.
  • Eine Aufklärung über den Ablauf und die Risiken einer IVF-Behandlung hat stattgefunden.
Der übernommene Kostenannteil unterscheidet sich je nach Krankenkasse. Zusätzlich übernehmen die Behörden in manchen Bundesländern Teile der Kosten.

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