Osteopathie Baby | Expertentalk

Osteopathie beim Baby

Osteopathie Baby
Schreit oder jammert ein Baby sehr häufig, ist es unruhig und fühlt sich nicht wohl oder hat Schlafstörungen, können Verspannungen und Blockaden die Ursache sein. Mit Osteopathie können viele Beschwerden sanft und ohne Medikamente oder Geräte behandelt werden.

Zu diesem Thema haben wir mit der Osteopathin Petra Gohl-Frohnmayer gesprochen und für euch herausbekommen, was Osteopathie ist, wie sie hilft und wann eine Behandlung beim Baby sinnvoll sein kann.

Osteopathie Baby
STECKBRIEF
Name: Petra Gohl-Frohnmayer
Beruf: Heilpraktikerin
Praxis: Praxisgemeinschaft Osteopathiepraxis am Killesberg, Stuttgart

babyclub.de: Frau Gohl-Frohnmayer, was ist Osteopathie?

Petra Gohl-Frohnmayer: Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche therapeutische Fachrichtung, bei der ein Osteopath den Körper des Patienten manuell untersucht und behandelt. Er muss umfassende Kenntnisse der Anatomie, Physiologie, Embryolologie, der Biomechanik sowie der vielfältigen Zusammenhänge im menschlichen Körper erworben haben, um Funktions- und Bewegungseinschränkungen des Skelettes, der Faszien, des Nervensystems (einschließlich des zentralen Nervensystems), des Gefäßsystems und der Organe zu finden, die mit den Beschwerden des Patienten zusammenhängen können. Seine tastenden Hände dienen ihm also als „Erweiterung“ seines Wissens.

Eine Behandlung erfolgt nicht invasiv wie beispielsweise bei einer OP oder beim Einrenken, sondern wirkt impulsgebend und von Außen auf den Organismus ein, um Blockaden zu lösen und seine Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren.

In der Anamnese wird auch nach seelischen Belastungen oder bereits erlebten Traumata, Verletzungen, Erkrankungen gefragt, da körperliche und psychische Aspekte sowie die Lebensumstände sich gegenseitig beeinflussen und so eine Rolle bei der Entstehung von Beschwerden spielen können. Natürlich hält der Osteopath auch Rücksprache mit dem Arzt oder schaut sich schulmedizinische Befunde an, sofern vorhanden.

babyclub.de: Wo liegen die Grenzen der Osteopathie?

Petra Gohl-Frohnmayer: Keine Therapie sollte stur als alleiniges Allheilmittel genutzt werden. Eine osteopathische Behandlung kann jedoch grundsätzlich bei fast allen Beschwerden sinnvoll sein, bei schwereren Störungen und Erkrankungen dann begleitend zur klassischen Schulmedizin. Wir Osteopathen wünschen den Kontakt zu Ärzten und suchen auch den Austausch mit ihnen, um den Patienten möglichst umfassend helfen zu können. Mit immer mehr Ärzten besteht bereits eine gute und enge Zusammenarbeit und in einigen Ländern ist es bereits völlig üblich, dass Osteopathie ergänzend zur ärztlichen Therapie eingesetzt wird.

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