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Osteopathie: Krankenkasse & Therapeutensuche | Expertentalk

Therapeutensuche und Krankenkassen

Osteopathie Krankenkasse
Der Beruf des Osteopathen zählt in Deutschland nicht zu den geschützten Berufsbezeichnungen. Darum sollte bei der Wahl des Therapeuten darauf geachtet werden, welche Leistungen er erbingt. Ebenfalls im Vorfeld abzuklären: Ob bzw. welche Kosten die Krankenkasse übernimmt.

In unserem Expertentalk erklärt Osteopathin Petra Gohl-Frohnmayer wo man einen guten Osteopathen finden kann und welche Leistungen die Krankenkasse zahlt.

Osteopathie
STECKBRIEF
Name: Petra Gohl-Frohnmayer
Beruf: Heilpraktikerin
Praxis: Praxisgemeinschaft Osteopathiepraxis am Killesberg, Stuttgart

babyclub.de: Wie finde ich einen guten, seriösen Therapeuten?

Petra Gohl-Frohnmayer: Eine Ausbildung zum Osteopathen können Interessierte haupt- oder nebenberuflich absolvieren, auch als Bachelor- oder Masterstudiengang. Osteopathie darf jedoch rechtssicher nur der ausüben, der dazu noch eine (uneingeschränkte) Heilpraktikererlaubnis erworben hat oder Arzt ist. Dennoch ist „Osteopath“ kein geschützter Beruf und die großen Verbände bemühen sich schon lange um ein Berufsgesetz. Eine Therapeutenliste, auch für die Behandlung von Kindern, findet man beispielsweise auf der Seite des VOD e.V. (Bundesvertretung der Osteopathen in Deutschland) und dem Bundesverband der Osteopathen BVO. Um in der Therapeutenliste geführt zu werden, muss man regelmäßige Fortbildungen vorweisen. Kindertherapeuten werden noch einmal extra gekennzeichnet. Die Kinderausbildung wird nach der Gesamtausbildung absolviert und umfasst 300 Stunden – so bleibt einem Ostopathen sein Listenplatz nur dann erhalten, wenn er sich kontinuierlich weiterbildet.

In den USA und England ist Osteopathie übrigens ein eigenständiger, ärztlicher Beruf und dort wird auch dazu geforscht. Europa und Deutschland legen hier aber sukzessive nach, Interessierte können sich beim VOD/Forschung informieren.

babyclub.de: (was) zahlen die Krankenkassen?

Petra Gohl-Frohnmayer: Einige gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie-Behandlungen, vorausgesetzt, der Therapeut ist qualifiziert (z.B. durch eine Mitgliedschaft im VOD oder BVO) und es liegt eine schriftliche Behandlungsempfehlung des Arztes vor. Privatkassen und Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel den größten Teil der Kosten. Am besten, man erkundigt sich jedoch bei seiner Kasse, was man tun muss, um einen Teil der geleisteten Zahlungen erstattet zu bekommen.

Tipps für interessierte Eltern

  • Baby-Nöte verstehen: Verblüffend einfache Alltagshilfen aus der osteopathischen Praxis / von Karin Ritter / TRIAS, Juni 2014
  • Kinder-Osteopathie: Sanfte Berührung in den ersten Lebensjahren / von Torsten Liem und Christof Plothe / Droemer Knaur, Mai 2009
  • Osteopathie, so hilft sie Ihrem Kind / von Christoph Newiger und Birgit Beinborn / TRIAS, Oktober 2005
  • BVO Bundesverband Osteopathie e.V.
  • VOD Bundesvertretung der Osteopathen in Deutschland e.V.

Weiterlesen:
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