Wann Milch abpumpen | Milch abpumpen Tipps

Milch abpumpen: Tipps von Medela

Milch abpumpen Tipps
Nach dem Wochenbett und den ersten Monaten mit eurem Baby werdet ihr langsam mobiler. Ihr habt euch von der Geburt erholt und die kuschelige erste Zeit in vollen Zügen genossen. Vielleicht wünscht ihr euch nun langsam wieder mehr Zeit für euch, mit eurem Partner oder mit Freunden? Eventuell steht auch die Rückkehr in den Job an?

Damit ihr ein bisschen mehr Freiraum genießen könnt und euer Baby trotzdem jederzeit von den gesunden Vorteilen der Muttermilch profitieren kann, ist Abpumpen ideal – und noch dazu dank moderner Milchpumpen ganz unkompliziert.

Wie finde ich die richtige Milchpumpe?

Wichtig ist, dass eure Milchpumpe zu euren ganz individuellen Bedürfnissen passt. Wollt ihr mehr als 2-mal pro Woche abpumpen, weil ihr viel Flexibilität braucht oder wieder in den Beruf einsteigt? Dann ist sicher eine doppelseitige, elektrische Milchpumpe wie die Swing maxi oder die Freestyle eine gute Wahl. Dank des gleichzeitigen, beidseitigen Abpumpens seid ihr doppelt so schnell fertig, als wenn ihr einseitig abpumpt. Außerdem haben Studien gezeigt, dass auf diese Weise bis zu 18 % mehr Milch gewonnen werden kann – und die Milch außerdem einen höheren Energiegehalt hat. Das ist gut für euer Baby und praktisch für euch. Falls ihr nur gelegentlich abpumpen wollt, reicht euch vielleicht eine Handmilchpumpe wie die Harmony. Welche Milchpumpe für eure Bedürfnisse die richtige ist, könnt ihr ganz einfach im Online-Test herausfinden.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Abpumpen?

Etwa eine Stunde nach dem Stillen ist der beste Zeitpunkt um abzupumpen. So bleiben eurem Körper noch gut zwei Stunden, um wieder die erforderliche Milchmenge bis zum nächsten Stillen zu produzieren. Wenn ihr ohne euer Baby unterwegs seid, ersetzt einfach eure üblichen Stillzeiten durch Abpumpen. Aber Achtung: Wenn ihr eure unterwegs abgepumpte Milch mit nach Hause nehmen und später füttern wollt, ist es ganz wichtig, sie ausreichend kühl zu halten! Am besten geht das mit einer Kühltasche mit Kühlakkus (z.B. CityStyle Kühltragetasche von Medela)

Wie viel Milch brauche ich für eine Mahlzeit?

Die Menge, die ein Baby während einer Stillmahlzeit trinkt, variiert je nach Hungergefühl des Babys. Deshalb ist es am besten, Milch in kleineren Portionen einzufrieren. So kann die Betreuungsperson eures Babys flexibel reagieren – und muss im Zweifel nichts wegschütten.

Wie bewahre ich Muttermilch sicher auf?

Auf jeden Fall kühl! Muttermilch sollte niemals längere Zeit bei Raumtemperatur gelagert werden. Stellt frisch abgepumpte Milch, die ihr nicht sofort verwenden wollt immer gleich in den Kühlschrank - auf die unterste Ablage ganz nach hinten, denn dort ist es am kältesten. Und unbedingt mit Datum beschriften, damit ihr die ältesten Portionen immer zuerst aufbrauchen könnt!

Folgende Richtlinien für das Aufbewahren und Auftauen von Muttermilch gelten für gesunde, reife Babys:

  • Bei Raumtemperatur (16 -20°C): maximal 6 Stunden
  • Im Kühlschrank (4°C oder weniger): maximal 5 Tage (im Inneren des Kühlschrankes; nicht in der Kühlschranktüre)
  • Im Gefrierschrank: bis zu 6 Monate bei -18°C, bis zu 12 Monate bei – 20°C
Bei Raumtemperatur aufgetaute Milch solltet ihr innerhalb von max. 4 Stunden aufbrauchen. Wenn ihr sie im Kühlschrank aufgetaut habt, innerhalb von 24 Stunden.
Und ganz wichtig: Aufgetaute Milch nie wieder einfrieren.

Wie kann ich Muttermilch möglichst natürlich füttern?

Wenn euer Baby zum ersten Mal aus einem Fläschchen satt an eurer Brust trinken soll, ist das natürlich eine Umstellung. Gut, wenn ihr es eurem Kleinen dann mit einem Sauger, der das Stillen unterstützt, so einfach wie möglich machen könnt: Mit Calma von Medela kann euer Baby sein natürliches Trinkverhalten an der Brust beibehalten und so saugen, trinken und atmen wie es das beim Stillen an eurer Brust gewohnt ist. Das macht den Wechsel von der Brust zur Flasche – und wieder zurück! – leicht. Damit die Milch an der Brust fließt, müssen Babys ein Vakuum aufbauen. Calma verfügt deshalb über ein vakuumgesteuertes Milchfluss-System. Die Milch fließt nur, wenn das Baby saugt und es kann selbst entscheiden, wann es trinken und pausieren möchte. Die spezielle Form von Calma ist außerdem der mütterlichen Brustwarze nachempfunden, deren Länge sich während des Stillens fast verdoppelt.

Wie kann ich mein Baby ans Fläschchen gewöhnen?

Manche Stillbabys brauchen etwas Zeit, um zu verstehen, warum sie plötzlich nicht an der Brust, sondern aus einem Fläschchen trinken sollen. Dann braucht ihr vor allem Geduld. Übt das Trinken aus dem Sauger immer wieder. Ihr könnt auch die Saugerspitze mit etwas Muttermilch benetzen, ehe ihr sie eurem Baby anbietet. So riecht und schmeckt es die gewohnte Milch und kann leichter den Zusammenhang zwischen Sauger und Muttermilch verstehen. Manchmal hilft es auch, wenn der Papa versucht, dem Baby die Flasche anzubieten – denn Mamas warme, weiche Brust ist natürlich zunächst die verlockendere Wahl.

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