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Gesetzesänderungen 2026

Gesetzesänderungen 2026: Das ändert sich für Familien

Gesetzesänderungen 2025
Bildquelle: HayDmitriy/Depositphotos.com

Ein neues Jahr beginnt – und mit ihm treten wieder viele Gesetzesänderungen in Kraft, die euren Familienalltag beeinflussen. 2026 bringt euch einige finanzielle Entlastungen, aber auch steigende Kosten. Damit ihr gut vorbereitet ins Jahr startet, haben wir die wichtigsten Änderungen rund um Kindergeld, Steuern und Co. für euch zusammengefasst – klar, kompakt und mit Tipps, worauf ihr jetzt achten solltet.
Mehr Geld für Kinder: Kindergeld, Kindersofortzuschlag und Kinderfreibetrag steigen

Gerade bei steigenden Lebenshaltungskosten hilft jede zusätzliche Unterstützung dabei, das Familienbudget zu entlasten. Hier die relevanten Gesetzesänderungen 2026:

  • Das Kindergeld wird 2026 um vier Euro pro Kind erhöht. Das bedeutet: Ab Januar bekommt ihr 259 € pro Kind und Monat direkt aufs Konto – unabhängig von eurem Einkommen.
  • Zusätzlicher Bonus für einkommensschwache Familien: Der Kindersofortzuschlag wird von 20 € auf 25 € pro Monat und Kind erhöht. Anspruch darauf haben Eltern, die Bürgergeld, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag erhalten.
  • Neben dem Kindergeld gibt es auch steuerliche Entlastung: Der Kinderfreibetrag erhöht sich 2026 um 156 € auf insgesamt 9.756 € pro Kind (also 4.878 € je Elternteil). Das ist besonders für Eltern mit mittleren oder höheren Einkommen wichtig, weil das Finanzamt bei der Steuererklärung prüft, ob der Freibetrag günstiger ist als das Kindergeld – und dann entsprechend anrechnet.
 

Entlastung bei Steuern und Minijobs

Ab 2026 bleibt mehr vom Einkommen steuerfrei: Der Grundfreibetrag für Erwachsene steigt auf 12.348 € im Jahr – das bedeutet, ihr müsst erst ab dieser Einkommenshöhe überhaupt Einkommensteuer zahlen. Quelle

Minijob-Grenze angepasst

Die Grenze für Minijobs wird an den neuen Mindestlohn angepasst: 603 € pro Monat dürfen künftig steuer- und abgabenfrei verdient werden. Das ist wichtig für Eltern, die in Teilzeit arbeiten oder sich etwas dazuverdienen möchten.

Unterhaltspflichtige Eltern zahlen mehr

Auch die Düsseldorfer Tabelle, die die Höhe des Kindesunterhalts regelt, wird zum 1. Januar 2026 angepasst. In vielen Einkommens- und Altersstufen steigen die Regelsätze, was vor allem für unterhaltspflichtige Elternteile eine höhere finanzielle Belastung bedeutet. Wer Unterhalt erhält, kann sich dadurch auf etwas mehr Unterstützung freuen – allerdings wird das Kindergeld dabei wie bisher hälftig angerechnet. 

Noch mehr Gesetzesänderungen, Verordnungen und Neuerungen findet ihr auf der Seite des BR
Wir wünschen euch ein gutes, gesundes und friedliches Jahr 2026!

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