Babykleidung
Kleine Materialkunde
Naturtextilien wie Wolle, Seide und Baumwolle besitzen hervorragende Eigenschaften bezüglich der natürlichen Hautfunktionen. Sie nehmen Feuchtigkeit in das Faserinnere auf und leiten sie nach außen weiter. Synthetische Fasern hingegen behindern den Feuchtigkeitstransport von der Haut, was zu einem ungesunden Schwitzklima führt. Babys und Kleinkinder reagieren auf Störungen der Hautatmung und der Wärmeregulierung besonders empfindlich. Gestörte Temperaturregulierung kann zu Unwohlsein und Erkältungskrankheiten führen.
Optimal für empfindliche Babyhaut
Hier sind Naturfasern wie Seide und Wolle der ideale Kleidungsstoff: Sie sind sehr hautfreundlich, was bei empfindlicher Babyhaut sehr wichtig ist. Seide ist, genau wie Wolle, eine tierische Eiweißfaser. Sie ist besonders hautverträglich, besitzt einen unübertroffenen Tragekomfort und isoliert gleich gut gegen Wärme und Kälte. Hautausscheidungen werden durch Seide, die bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen kann, neutralisiert.
Wolle besitzt die gleichen isolierenden und temperaturregulierenden Eigenschaften wie Seide und kann bis zu 40 Prozent des Eigengewichts an Flüssigkeit aufsaugen, ohne dass sich die Wolle feucht anfühlt. Die Feuchtigkeit wird dabei siebenmal schneller nach außen abgegeben als bei Baumwolle. Die Wolle ist zudem nicht, wie viele glauben, kratzig, sondern von einer sehr weichen und leichten Qualität.
Idealerweise bietet sich eine Kombination aus Baumwolle und Seide für Unterwäsche an. Für die Mützchen sollte Schurwolle gewählt werden; bei Hautempfindlichkeit oder -allergien ist auch hier Seide empfehlenswert.
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