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Zu viel Muttermilch

Was tun bei zu viel Milch?

Häufig muss sich die Milchmenge erst dem Bedürfnis des Kindes anpassen – daher kann es vor allem in der ersten Zeit nach der Geburt vorkommen, dass Mütter zu viel Milch bilden. Für das Baby ist das meist sehr unangenehm, aber auch für die Frau: spannende Brüste, Milchstau und Entzündungen können die Folgen sein.

Woran erkenne ich einen zu starken Milchspendereflex?

Wenn das Kind sich beim Stillen unwohl fühlt und starke Unruhe zeigt, kann ein überschießender Milchspendereflex verantwortlich sein. Der Druck der Milch ist dann viel zu hoch, es verschluckt sich, würgt oder spuckt, da ihm die Milch förmlich in den Mund schießt. Wenn eine Mutter zu viel Milch hat, sollte sie beim Stillen auf dem Rücken liegen oder das Kind mit zurückgelehntem Oberkörper anlegen. Die Milch muss dann „bergauf“ ausgesaugt werden und läuft nicht so stark. Reicht das nicht aus, vor der Stillmahlzeit sanft etwas Milch ausstreichen, um den Druck zu nehmen.

Weitere Tipps die Milchmenge zu reduzieren

  • wichtig: das Baby muss korrekt angelegt werden
  • bei starkem Druck vor dem Stillen sanft etwas Milch ausstreichen
  • das Kind sollte bei jeder Mahlzeit nur eine Brust bekommen. Die andere Seite wird per Hand entleert, bis die Spannung nachlässt – aber nie komplett, das würde die Produktion nur weiter ankurbeln. Will es zeitnah wieder trinken, noch einmal die selbe Brust anbieten
  • wenn bisher nach dem Stillen Muttermilch abgepumpt wurde, bitte sein lassen: auch das würde die Milchbildung anregen
  • falls die Brust schmerzt, helfen kühlende Umschläge – sie hemmen zudem die Milchbildung
  • auch Pfefferminz- und Salbeitee sollen bei der Verringerung der Milchmenge helfen
  • im Zweifel die Hebamme oder Stillberaterin bitten, passende Stillpositionen einmal vor Ort zu erklären. Zudem kann sie weitere Ratschläge zur Regulierung der Milchmenge geben

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Hebammenrat zum Thema:

-Sie sollten auf jeden Fall die o.g. Mittel zur Milchbildung verwenden. Zusätzlich können Sie 3x/tgl je 10 Globuli Phytolacca D6 einnenhmen. Wirkungsvoll kann... Weiterlesen ...

-Durch das stillen werden viele Abwehrstoffe weitergegeben, die die Kleinen gegen Krankheiten schützen. Leider sind mir persönlich hier keine Studien bekannt,... Weiterlesen ...

Das kann eine Hebamme vor Ort, die sieht, wie Ihr Kind an der Brust trinkt und wie es sich verhält etc. am Besten richtig beurteilen, um danach gezielte Maßna... Weiterlesen ...

Meinungen aus der Community:
  • Ende August ist meine Tochter geboren. Nachdem sie im Kreißsaal etwa 2 Stunden auf mir lag, hat die Hebamme sie mir angelegt. Das ging relativ gut mit dem Sau...
  • Hallo Mamis, Ich weiß, die Diskussion, ob man stillt oder nicht, führt meistens ins Chaos. Das will ich hier aber auf alle Fälle vermeiden! Ich habe folgend...
  • Eine Bekanntin von mir stillt immer noch, obwohl ihr Sohn schon vier Jahre alt ist. meiner Meinung nach ist das zuviel und ich möchte mein Baby nicht in diesem...

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