Frühchen-Entwicklung

Frühchen brauchen Liebe

Frühchen Entwicklung So klein und zerbrechlich Frühchen aussehen – sie brauchen Körperkontakt. Auch wenn die Kleinen künstlich beatmet werden, kann die so genannte Känguru-Methode praktiziert werden: Hier werden die Kleinen auf die nackte Brust von Mama oder Papa gelegt und warm zugedeckt. Babys, die im Inkubator unruhig sind und schreien, beruhigen sich oft ganz schnell, sobald sie die elterliche Nähe spüren.

Frühchen-Entwicklung: Vorsicht vor zu vielen Reizen

Da Frühchen jedoch auf äußere Reize sehr sensibel mit Stress reagieren, ist eine zu starke Reizüberflutung beim Kontakt mit den Kleinen zu vermeiden. Es gilt die richtige Balance an Reizen zu finden, die das frühgeborene Baby fördern, ohne es zu überanstrengen. Das heißt konkret: Nicht zu laut sprechen, grelles Licht meiden und darauf achten, welche Art der Berührung dem Baby gut tut. Auch auf Gerüche reagieren Frühgeborene sehr empfindlich. Um das Kleine nicht zu irritieren, sollte weder Parfüm oder stark parfümierte Duschgels verwendet, noch Zigaretten geraucht werden.

Frühchen-Entwicklung in den ersten Jahren

Im Großen und Ganzen gilt: Frühgeborene hinken in ihrer körperlichen und motorischen Entwicklung anderen Kindern etwas hinterher. So sind Frühchen in den ersten Lebensmonaten kleiner und lernen etwas verzögert zu anderen Babys zu sprechen, drehen oder greifen. Ist ein Frühgeborenes jedoch allgemein gesund und leidet es nicht an schweren Folgen der Frühgeburt, gleichen sich diese leichten Einschränkungen meistens in den ersten Lebensjahren aus. Dabei ist es wichtig, dass das Frühchen regelmäßig auf seinen Entwicklungsstand untersucht wird, damit eventuell notwendige Therapien wie beispielsweise eine Ergotherapie oder sonstige Förderung des Frühchens rechtzeitig in Angriff genommen werden.

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