Frühchen nach Hause

Willkommen zu Hause Frühchen!

Frühchen nach Hause
Auch zu Hause gilt: Das Frühchen braucht weiterhin soviel körperliche Nähe wie möglich. Spezielle Frühchen-Tragetücher erleichtern es, das Baby häufig am Körper zu tragen und dennoch mobil zu bleiben. Ein strukturierter Tagesablauf und immer wiederkehrende Rituale sorgen dafür, dass sich das Frühgeborene langsam aber sicher an die neue Umwelt gewöhnt.

Mit dem Frühchen nach Hause - aber gut geschützt

Frühchen sind sehr anfällig für Infekte und äußere Reize. Deshalb muss bei der Umstellung von Klinik auf zu Hause einiges beachtet werden:

  • Reizüberflutung sollte weiterhin vermieden werden. Wenn das Kleine quengelt, unruhig ist und nicht schlafen kann, hat es sich meist noch nicht an die neue Umgebung und den neuen Tagesablauf gewöhnt. Auch eine schnelle Atmung, Abschalten, Wegschauen oder Grimassen können Anzeichen für Stress und Überforderung sein. Daher sind Ruhephasen sehr wichtig, die das Kleine braucht, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Helfen kann man auch, indem zu Hause das Licht etwas gedämmt, nicht zu laut gesprochen und die Klinikatmosphäre etwas nachempfunden wird.

  • Hygiene steht an oberster Stelle. Deshalb lieber einmal zu oft als zu wenig die Hände waschen, bevor man sich mit dem Baby beschäftigt.

  • Erkältete oder kranke Personen dürfen sich dem Frühchen nicht nähern. Kranke Eltern können auf einen Mundschutz und Desinfektionsmittel zurückgreifen, um sich um das Kleine zu kümmern.

  • In den ersten Tagen zu Hause besser noch keinen Besuch empfangen, denn ein ruhiges Umfeld ist für das Frühgeborene und die Eltern sehr wichtig. Wenn es dann endlich soweit ist, dass auch Oma, Opa, Tanten, Onkel und Freunde zu Besuch kommen, ist darauf zu achten, dass nicht zu viele Personen das Kleine gleichzeitig „in Beschlag nehmen“. Außerdem sollten auch die Gäste darauf hingewiesen werden, mit dem Baby leise und behutsam umzugehen.

  • Wenn es in der Anfangszeit mit Frühchen und vielleicht Geschwisterkindern einfach mal zu viel wird, rechtzeitig Hilfe holen. Nachsorgeteams, Familienhebammen oder ambulante Kinderkrankenpflegedienste helfen gerne weiter, unterstützen Eltern und bringen Sicherheit.

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