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Lachgas Geburt

Schmerzlinderung mit Lachgas

Schmerzfreie Geburt
Bereits seit vielen Jahrzehnten wird Lachgas zur Schmerzlinderung bei der Geburt eingesetzt. Mit der Zeit geriet es in Vergessenheit, wird jedoch seit einigen Jahren wieder vermehrt für Entbindungen genutzt. Besonders in England und Schweden ist Lachgas ein viel verwendetes Schmerzmittel.

Was ist Lachgas?

Lachgas ist ein Gemisch aus Stickstoff und Sauerstoff. Im Krankenhaus kommt es bei der Geburt als fertige Mixtur, z.B. Livopan, aus 50% Lachgas und 50% Sauerstoff zum Einsatz. Anders als der Name sagt, hat es in dieser Mischung aber keine erheiternde Wirkung, sondern dämpft und betäubt.

Die Schwangere inhaliert das Lachgas mit Sauerstoff durch eine Maske und kann somit selbst entscheiden, wann sie es einsetzen möchte.

Da man Lachgas zur Schmerzbekämpfung früher noch selbst mischen musste, traten durch falsche Mischverhältnisse viele Nebenwirkungen auf. Seitdem es jedoch die fertige Mixtur gibt, kann es sicher angewendet werden.

Vorteile von Lachgas

Lachgas ist gut verträglich, wirkt praktisch sofort und kann deshalb unmittelbar vor einer Wehe inhaliert werden. Es hat einen schmerzlindernden Effekt, indem es betäubt. Je nachdem, wie tief die Schwangere einatmet, kann sie die Dosierung selbst bestimmen.

Da die Wirkung von Lachgas schnell an- und wieder abklingt, weist es keine Nebenwirkungen beim Kind auf.

Nachteile von Lachgas

Als Nebenwirkung kann bei der Mutter leichter Schwindel auftreten. Da Lachgas seine Wirkung aber schnell wieder verliert, verschwindet diese Nebenwirkung rasch.
Weil die Frau sich die Maske selbst vorhalten muss, ist sie während der Geburt weniger mobil.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Lachgas nur für kurze Abschnitte während der Geburt geeignet ist und in der Regel keine dauerhaft ausreichende Schmerzerleichterung bietet. Es eignet sich daher am besten für die Eröffnungsphase oder als Überbrückung bis beispielsweise eine PDA gelegt werden kann. Auch für die Phase nach der Geburt ist Lachgas ein gutes Betäubungsmittel, wenn zum Beispiel Geburtsverletzungen genäht oder in der Gebärmutter verbliebene Placentareste entfernt werden müssen und die lokale Betäubung nicht ausreicht.

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