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Entlastung für die Beine
Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter geschwollenen Beinen und Krampfadern. Besonders bei erblicher Vorbelastung können sich Krampfadern in der Schwangerschaft noch verstärken. Laut Christian Albring, Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte (BVF) in München, bilden sich Krampfadern nach der Entbindung wieder zurück.

„Werdende Mütter sollten bei Stauungen in den Beinen oder einer beginnenden Krampfaderbildung stehende und sitzende Tätigkeiten möglichst vermeiden“, erklärt Christian Albring. Auch Kompressionsstrümpfe und viel Bewegung können Linderung verschaffen.

In der Schwangerschaft lockert sich das Bindegewebe und die Venen erweitern sich. Zudem übt laut Albring das Baby Druck auf das Bindegewebe aus. Diese Faktoren erschwerten den Rückfluss des sauerstoffarmen Blutes aus den Beinen zum Herzen. Kompressionsstrümpfe können hier Abhilfe schaffen: Sie pressen die überdehnten Venen zusammen, die Venenklappen schließen wieder vollständig und das venöse Blut fließt nicht wieder in die Beine zurück. Dies hört sich unbequemer an als es ist. Kompressionsstrümpfe seien heutzutage viel komfortabler und atmungsaktiver als früher, so der Gynäkologe.

Wenn sich die Krampfadern nach der Entbindung nicht zurückbilden, rät er, sie vor der nächsten Schwangerschaft entfernen zu lassen.

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