Elektrosmog

Was tun bei Elektrosmog?

Elektronische Haushaltsgeräte, Babyphone, Tablet-PCs und internetfähige Handys sind mittlerweile feste Bestandteile vieler Haushalte und Kinderzimmer, und somit auch für den Elektrosmog in den eigenen vier Wänden verantwortlich. Wir zeigen, welche Schutzmaßnahmen es gibt.

Was ist Elektrosmog?

Unter dem Begriff Elektrosmog versteht man die Gesamtheit an nieder- und hochfrequenten elektromagnetischen Feldern. Diese Felder werden durch elektronische Geräte, Leitungen und Funkverbindungen erzeugt. Eindeutige Langzeitwirkungen konnten bisher weder ausgeschlossen, noch mit Sicherheit bestätigt werden. Als mögliche Folgen des Elektrosmogs gelten Kopfschmerzen oder Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Elektrosmog steht zudem im Verdacht, Krebs zu fördern. Jedoch ist diese Annahme bislang nicht hinreichend belegt.

So können Risiken gemindert werden

  • Abstand halten! Die Stärke der elektromagnetischer Felder nimmt bereits mit einem Abstand von 30 bis 100 cm stark ab.
  • Dauer der Belastung verringern! Werden Geräte nicht mehr gebraucht, sollten sie komplett abgeschaltet werden. Ist der Stecker nämlich gezogen, gibt es auch kein elektrisches Feld mehr.
  • Das Babyphone sollte mit einem möglichst großen Abstand zum Kinderbett aufgestellt werden. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass das Gerät weiterhin funktioniert. Empfehlenswert ist ein batteriebetriebenes, oder ein über die Telefonleitung funktionierendes Babyphone. Das Siegel „Der Blaue Engel“ hilft bei der Suche nach einem geeigneten Gerät.
  • Um dem kleinen Schatz einen gesunden Schlaf zu garantieren, sollte generell um oder unter dem Kinderbett kein Verlängerungskabel und keine Steckdosenleiste gelegt werden.
  • In Sachen WLAN gibt es unterschiedliche Erkenntnisse: Bislang gilt die Strahlenbelastung als gering. Der WLAN-Router selbst sollte allerdings nicht an Orten platziert werden, an denen sich Kinder ständig aufhalten.
  • Bei Mobiltelefonen gilt es die Gespräche bei Kindern möglichst kurz zu halten. Beim Kauf eines Mobiltelefons auf einen niedrigen SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate) achten. Nach Möglichkeit sollten Kinder mit dem Festnetztelefon telefonieren.

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