Versicherungen & Finanzen

Ausbildungsversicherung

„Wenn ich groß bin, möchte ich Pilot werden!“ Sie können Ihrem Kind dabei helfen, seine beruflichen Wünsche zu erfüllen, indem sie die finanzielle Grundlage dafür schaffen. Eine Ausbildungsversicherung funktioniert meist wie eine „kleine“ Kapital-Lebensversicherung mit einem festen Auszahlungszeitpunkt. Das Geld kann zu einem bestimmten Termin, wie etwa dem 18. Geburtstag, oder bei der Aufnahme eines Studiums oder dem Beginn der Ausbildung genutzt werden. Dabei ist eine einmalige Kapitalzahlung oder auch eine zeitlich begrenzte Rente möglich.
Der Vorteil einer solchen Versicherung: Stirbt der Beitragszahler, in der Regel ein Elternteil, läuft der Vertrag beitragsfrei weiter. Stirbt das Kind vor Vertragsende, werden im Allgemeinen die Beiträge rückerstattet.

Tipp: Der Vertrag ist umso preisgünstiger, je jünger und gesünder der versicherte Elternteil ist. Bei Gleichaltrigen ist die Police für die Mutter billiger.
Im Prinzip sind die meisten Ausbildungsversicherungen nichts anderes als eine Kombination von Lebensversicherung und Sparanlage. Genau deshalb werden sie auch von Verbraucherschützern und Experten kritisch gesehen. Diese raten nämlich, Risikoabsicherung und Sparen zu trennen. Um Geld für die Ausbildung des Kindes anzusparen, benötigt man deshalb nicht unbedingt eine Ausbildungsversicherung. Das Geld kann man nämlich auch anders anlegen, beispielsweise in Fonds oder festverzinsliche Wertpapiere. Zur Absicherung des Risikos kann eine klassische Risiko-Lebensversicherung gewählt werden.

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