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Allergien vorbeugen

Baby: Allergien vorbeugen

Ob ein Baby an einer Allergie erkrankt, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Erbanlagen spielen eine große Rolle, führen aber nicht zwangsläufig zu einer allergischen Reaktion. Wir erklären euch, was ihr tun könnt, um euer Kind vor Allergien zu schützen.
Was ist eine Allergie?

Pollen, Milben, Insektengifte, Lebensmittel oder Tierhaare  – auf diese und andere Stoffe kann der Körper Abwehrreaktionen entwickeln, obwohl sie eigentlich völlig harmlos sind. Dann spricht man von einer allergischen Reaktion, die sich z.B. durch Heuschnupfen, Asthma, Hautausschläge wie Neurodermitis zeigen kann. Das Immunsystem will den Organismus damit vor eindringenden Krankheitserregern schützen. Nicht jede Allergie bleibt dabei ein Leben lang – manche verschwinden nach einiger Zeit auch wieder oder treten erst irgendwann im Laufe der Jahre auf. Symptome und Ausmaß der Allergien sind dabei von Mensch zu Mensch unterschiedlich.  

Allergien vorbeugen: das hilft

Allergien sind größtenteils erblich bedingt. Das Risiko, eine Allergie zu bekommen, liegt bei 20 bis 40 Prozent, wenn ein Elternteil eine Allergie hat. Sind beide Eltern betroffen und leiden an der gleichen Allergie, liegt das Risiko sogar bei 60 bis 80 Prozent. Die folgenden Punkte können dabei helfen, Allergien gezielt vorzubeugen. 

  • Stillen In den ersten vier bis sechs Monaten wird ausschließliches Stillen als das Beste für das Baby empfohlen, vor allem bei erhöhtem Allergierisiko. Denn Muttermilch ist allergenarm und enthält wichtige Stoffe, die die Darmschleimhaut vor Allergenen schützen. Die Mutter sollte sich dabei ausgewogen ernähren, ohne auf Lebensmittel zu verzichten, die ein erhöhtes Allergierisiko bergen (wie z.B. Milch, Nüsse, Getreide). Der frühe Kontakt mit potentiell allergenen Stoffen in geringen Dosen kann sogar förderlich für die Gesundheit des Babys sein, so kann es eine Toleranz gegenüber kritischen Lebensmitteln entwickeln. Wenn das Stillen bei einem allergiegefährdeten Kind aus unterschiedlichen Gründen nicht funktioniert, ist es ratsam, hypoantigene bzw. hypoallergene Säuglingsmilch (HA-Nahrung) zu geben. Die Beratung eines Kinderarztes ist hier zwingend notwendig.
  • Beikost: Erst nach dem vollendeten vierten Monat sollte frühestens mit Beikost begonnen werden. Verwendet dabei nicht zu viele neue Lebensmittel auf einmal, sondern führt neue Speisen nach und nach ein. Der Körper des Babys muss sich erst umstellen. Außerdem kann man so eventuelle Unverträglichkeiten auf Lebensmittel besser beobachten.
  • Fisch: Es gibt Studien, die belegen, dass der Konsum von Fisch bei der mütterlichen Ernährung eine schützende Wirkung vor der die Entwicklung von allergischen Erkrankungen eines Kindes hat. Experten empfehlen daher, mit der Beikost auch Fisch (circa ab dem fünften Monat) einzuführen.
  • Toleranzentwicklung: Achtung - Lebensmittel mit erhöhtem Allergiepotential wie z.B. Erdnüsse, Milch, Sesam, Nüsse, Fisch, Soja, Ei und Sellerie nicht mit in den Essensplan aufzunehmen führt nicht dazu, Allergien vorzubeugen, diese Empfehlungen sind nicht mehr gültig. Im Gegenteil: Um eine bestmögliche Toleranzentwicklung zu gewährleisten sollten diese Lebensmittel sogar schon im ersten Lebensjahr ab und zu in geringen Mengen auf dem Speiseplan stehen.

Allergien vorbeugen: das schadet

Ihr braucht euer Kind nicht "in Watte zu packen", wenn es allergiegefährdet ist. Um das Allergierisiko für die Kleinen jedoch zu verringern, helfen oft schon ein paar Dinge, die ihr im Alltag beachten könnt:

  • Haustiere: Ist die Familie bereits mit einer Tierhaarallergie vorbelastet, sollte man sich ganz genau überlegen, ob man sich eine Katze zulegt. Mit Hunden besteht dagegen kein erhöhtes Allergierisiko. Es gilt: eine ärztliche Beratung kann nie schaden. Liegen keine Tierhaarallergien in der Familie vor, ist prinzipiell jedes Haustier „erlaubt“.
  • Schimmelpilze: Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt das Wachstum von Schimmelpilzen. Diese wiederum erhöhen das Allergierisiko. Um dem zu entgehen, solltet ihr mehrmals am Tag Wohn- und Schlafräume ordentlich und regelmäßig lüften. So erreicht ihr ein optimales Raumklima und verhindert Schimmel in der Wohnung.
  • Rauchfreie Umgebung: Asthma kann bereits durch Passivrauchen entstehen. Achtet deshalb bei eurem Kind darauf, dass es keinem Zigarettenrauch ausgesetzt ist. Das Rauchen in der Wohnung, selbst auf dem Balkon, kann schädlich für das Kind sein - das gilt auch für Rauch, der nur in der Kleidung oder in den Haaren hängt. Auch Rauchen in der Schwangerschaft fördert u.a. die Entstehung von allergischen Erkrankungen wie Asthma beim Kind.
  • Luftschadstoffe in Innenräumen: In neuen Möbeln, Farben, Klebstoffen oder Reinigungsmitteln sind häufig flüchtige organische Verbindungen wie Formaldehyd vorhanden. Diese Stoffe können das Allergierisiko erhöhen. Am besten ihr achtet bereits bei der Auswahl von Möbeln und Farben auf die Materialien der Produkte und beachtet generell ein giftfreies Kinderzimmer. Möbel mit dem Siegel das „Goldene M“ oder der „Blaue Engel“ sind unbedenklich.
  • Auto-Abgase: Bei Kindern, die an einer vielbefahrenen Straße aufwachsen, steigt das Risiko, Asthma zu bekommen.
  • Körpergewicht: Einige Studien weisen darauf hin, dass ein erhöhter Body Mass Index (BMI) das Risiko für Asthma erhöht. Achtet also nicht nur auf euer Gewicht, sondern auch auf das des Kindes. Mahlzeiten mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, ab und zu Fleisch und Fisch, mäßig Milchprodukten, gesunden Fetten und Vollkorngetreide mit langanhaltender Sättigungswirkung können eine entscheidende Hilfe sein, ein gutes Gewicht zu bekommen und zu halten.

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