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Colostrum | Kolostrum | Vormilch | Frauenmilch

Mamas Milch passt sich an

Colostrum, Kolostrum, Vormilch, Übergangsmilch, reife Frauenmilch, Zusammensetzung der Muttermilch
Muttermilch ist das Beste für jedes Baby. Sie enthält einzigartige Bestandteile für die gesunde Entwicklung eures Säuglings und schenkt euch beiden unvergessliche Augenblicke beim Stillen. Keine noch so fortschrittliche künstliche Säuglingsnahrung kann dieses Wunder der Natur kopieren!

Dabei verändert sich die Muttermilch während der Stillzeit ständig und passt sich so optimal an die Bedürfnisse des Babys an. Damit es immer genau das bekommt, was es gerade für seine gesunde Entwicklung braucht.

Colostrum - auch Kolostrum oder Vormilch genannt

Die meisten Mütter in Deutschland entscheiden sich heute fürs Stillen. Zum Glück für die Babys, denn Muttermilch hat viele gesunde Bestandteile! Colostrum oder Vormilch ist die erste Milch, die das Neugeborene erhält. Sie versorgt das Baby vom ersten Stillversuch an bis zum ca. 7. Lebenstag. Das Colostrum ist eine dickflüssige, gelbliche Milch mit einem hohen Anteil an Antikörpern und Wachstumsfaktoren. Es fördert die Entwicklung des Verdauungstrakts und wirkt so wie Babys erste Impfung – nicht umsonst wird es auch das „flüssige Gold“ genannt! Seine abführende Wirkung hilft dem Baby auch beim Ausscheiden des „Kindspech“, des ersten Stuhl. Gleichzeitig wird so der Gallenfarbstoff Bilirubin ausgeschieden und der Gefahr einer Neugeborenengelbsucht vorgebeugt.

Aus Colostrum wird Übergangsmilch

Die Übergangsmilch steht dem Baby etwa ab dem sechsten bis zum 14. Tag nach der Geburt zur Verfügung. Sie stellt den Übergang von Colostrum zur „Reifen Muttermilch“ dar, hat eine milchige bis rahmige Konsistenz und ist weißlich bis leicht gelblich gefärbt. Übergangsmilch enthält weniger Immunglobuline und Eiweiß, dafür schon etwas mehr Kohlenhydrate und Fette als das Colostrum.

Aus Übergangsmilch wird Frauenmilch

Reife Frauenmilch wird ca. ab dem 14. Tag gebildet. Sie weist einen hohen Fettanteil und einen niedrigeren Eiweißanteil auf. Hauptaufgabe ist die Ernährung des Kindes und die Ausreifung des Gehirns in den ersten Lebensmonaten. Sie verändert sich in der Stillzeit immer wieder, um das Baby optimal in jeder Entwicklungsphase zu versorgen. Die Farbe variiert von weißlich bis leicht bläulich, ihre Konsistenz ist wässrig.

Muttermilch ist wie Medizin

Auch später versorgt Muttermilch euer Baby mit wichtigen Abwehrstoffen. Sie enthält sogar Stammzellen! Stillbabys haben außerdem grundsätzlich ein geringeres Risiko an Diabetes, Übergewicht oder Herzerkrankungen zu erkranken. Bei akuten Infekten ist Muttermilch ebenfalls ein wichtiger Schutz: Wenn euer Baby krank ist, merkt das euer Körper durch den Speichel des Babys beim Stillen – und ändert die Zusammensetzung der Muttermilch entsprechend, um eurem Kleinen beim Gesundwerden zu helfen!

Muttermilch ist Nahrung fürs Gehirn

Muttermilch ist ein wichtiger Energielieferant für die Gehirnentwicklung. Wusstet ihr, dass das Gehirn das fettreichste Organ im Körper ist? In den ersten sechs Lebensmonaten verdoppelt es sich fast und nach zwei Jahren hat es bereits 80 % seiner vollen Größe erreicht.

Muttermilch ist Babys erstes Menü

Schon in der Schwangerschaft gilt: Baby isst mit! Was in eurem Bauch automatisch durch das Fruchtwasser passiert, setzt sich in der Stillzeit durch die Muttermilch fort: Alles, was ihr esst, kommt durch die Muttermilch auch beim Kind an. Gesundes und abwechslungsreiches Essen tut also nicht nur euch gut, sondern kann geschmacklich auch die Ernährungsvorlieben eures Babys beeinflussen.

Nicht umsonst empfiehlt die WHO, ein Baby in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen und auch neben der Beikost noch bis Ende des zweiten Lebensjahres oder sogar darüber hinaus weiter zu stillen.

Und das Beste: Stillen ist alles andere als unflexibel, sondern herrlich praktisch! Wann sonst hast du die beste Nahrung für dein Baby immer perfekt temperiert und praktisch „verpackt“ dabei? Und wenn du einmal nicht da sein kannst, kannst du vorab ganz unkompliziert Milch abpumpen, die Papa (oder Oma, Opa, Babysitter) dann mit dem Fläschchen füttern kann.

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Hallo, es könnte durchaus an der Nahrung liegen. Der Unterscheid zur Pre ist, das dort Stärke statt Lactose drin ist und die Nahrung somit etwas schwerer ve... Weiterlesen ...

Aus dem Forum zum Thema Colostrum und Co.

Kommentar vom 03.08.2017 12:36
welchen "Wert" hat Muttermilch noch?
Mein Sohn wird 3 Jahre und 8 Monate - welchen Gehalt oder Wert hat die Mumi noch? Vom emotionalen Wert mal abgesehen - aber was ist da noch drin? Wurde das jemals untersucht? Hat Mumi nach so langer Stillzeit noch irgendwas "brauchbares"?
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