Senkwehen | Vorwehen

Senkwehen oder Vorwehen?

vorwehen Oft heißt es, Senkwehen und Vorwehen wären das gleiche. Das ist aber nicht ganz richtig. Wenn der Bauch gegen Ende der Schwangerschaft gelegentlich hart wird und die Gebärmutter für die Geburt „übt“, sind das Vorwehen. Diese Vorwehen öffnen den Muttermund noch nicht und sind lediglich eine Art Trainingsmaßnahme des Körpers für die Geburt.

Anders bei den Senkwehen: In den letzten vier bis sechs Wochen vor der Geburt schieben die Senkwehen das Kind immer mehr ins Becken hinein. Das Köpfchen nähert sich immer mehr dem Beckenboden, so dass es bis zur Geburt die ideale Startposition einnimmt. Auch Senkwehen wirken sich kaum auf die Öffnung des Muttermundes aus. Allerdings bewirken sie häufig, dass sich der Bauch etwas nach unten senkt.

Meist sind weder Senkwehen noch Vorwehen besonders schmerzhaft. Doch wie bei allen Wehen gilt auch hier: Jede Frau empfindet anders, jeder Körper reagiert anders. Es gibt Frauen, die bereits Senkwehen als sehr schmerzhaft empfinden. Andere Schwangere berichten, sie spüren gar keine Vorwehen. Beides ist völlig normal.

Übrigens: Das Ausbleiben von Vor- oder Senkwehen ist überhaupt kein Grund zur Sorge. Kein Grund zur Sorge. Auch das häufig kursierende Ammenmärchen, das Ausbleiben der Senkwehen bedeute, das Kind würde nicht durch das mütterliche Becken passen, ist schlicht falsch.



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