Wann Milch abpumpen | Milch abpumpen Tipps

Milch abpumpen: Tipps von Medela

Milch abpumpen Tipps
Nach den ersten Monaten mit Baby erhalten Freizeitaktivitäten und die Rückkehr in den Beruf wieder einen wichtigen Stellenwert. Der Körper hat sich von der Geburt erholt. Das Gefühl von vollen Brüsten verschwindet langsam, aber sie produzieren weiterhin genügend Milch, um das Baby optimal zu versorgen. Milch abpumpen / Foto Quelle: Medela

Wertvollen Freiraum kann nun das gelegentliche Abpumpen von Muttermilch schaffen. So kann in Mamas Abwesenheit das Baby mit der abgepumpten Milch gefüttert werden, denn für jede Mutter ist Zeit für sich selbst wichtig.

Wann Milch abpumpen – der beste Zeitpunkt

Abpumpen dauert nicht lange, ist einfach, macht Mama flexibel und geht praktisch überall. Am Besten kann Milch mit einer guten Milchpumpe in ruhiger und entspannter Atmosphäre abgepumpt werden. Die Abpumpdauer beträgt beim einseitigen Abpumpen ca. 20-30 Minuten, beim beidseitigen Abpumpen ca. 10-15 Minuten.

Etwa eine Stunde nach dem Stillen ist der beste Zeitpunkt um abzupumpen. Danach verbleiben dem Körper noch gut zwei Stunden, um wieder die erforderliche Milchmenge bis zum nächsten Stillen zu produzieren. So entsteht langsam ein kleines Milchdepot im Gefrierschrank.

Bei längerer Abwesenheit werden Stillmahlzeiten jeweils durch Abpumpen ersetzt. Das Baby wird in der Abwesenheit mit Muttermilch aus dem Fläschchen optimal ernährt.

Die richtige Menge einer Mahlzeit

Die Menge, die ein Baby während einer Stillmahlzeit trinkt, variiert natürlich je nach Hungergefühl des Babys. Ein Baby nimmt innerhalb von 24 Stunden rund ein Sechstel seines Körpergewichts zu sich. Dies kann ein kleiner Anhaltspunkt sein. Jedoch sollte man jederzeit auf einen unvorhergesehen großen Appetit des Babys reagieren können und immer eine kleine Portion Muttermilch im Gefrierschrank bereithalten.

Die richtige Milchpumpe

Eine gute Milchpumpe ist angenehm, basiert auf neuesten Forschungserkenntnissen und ist einfach in der Bedienung. Milchpumpen gibt es für jeden Lebensstil und jedes Budget. Grundsätzlich unterscheidet man elektrische und manuelle Milchpumpen. Mütter, die regelmäßig länger von ihrem Baby getrennt sind, profitieren von einer elektrischen Milchpumpe. Für gelegentliches Abpumpen ist eine manuelle Pumpe völlig ausreichend.

Babys trinken bei den Stillmahlzeiten in 2 Phasen. Zu Beginn mit schnellen und kurzen Zügen, um den Milchfluss anzuregen. Dann trinken sie langsamer. Diesen 2-Phasen Trink-Rhythmus gibt es in den 2-Phasen Milchpumpen. Dadurch wird das Abpumpen besonders sanft, angenehm und effizient.

Aufbewahrung der Muttermilch

Muttermilch sollte niemals bei Raumtemperatur gelagert werden.

  • Im Kühlschrank: 3 bis 5 Tage bei ca. 4°C (im Inneren des Kühlschrankes; nicht in der Kühlschranktüre)
  • Im ***-Tiefkühlfach: bis zu 3 Monate bei ca. -16°C
  • Im Gefrierschrank: bis zu 12 Monate bei ca. -18°C

Muttermilch füttern

Hier braucht es Geduld, denn viele Babys verstehen nicht, warum sie auf einmal nicht mehr Mamas Busen kriegen, sondern aus einem Fläschchen trinken sollen. Die ersten Fütterungsversuche mit der Flasche sollten daher dem Partner oder einer anderen Person überlassen werden. Das Kind wird den Wechsel zu dieser anderen Trinkmöglichkeit eher verstehen, wenn es nicht in den Armen seiner Mutter, direkt an der Brust liegt. Klappt es beim ersten Mal nicht, sollte es ein paar Tage später wieder versucht werden. Das Trinken aus der Flasche ist eine Fertigkeit, die das Baby erst erlernen muss.

Alternativen zur Flaschenfütterung bietet der SoftCup™ Spezial-Trinkbecher oder der Einweg-Trinkbecher von Medela. Erhältlich sind diese Produkte in jeder Apotheke und erfordern in jedem Fall Beratung von einer Fachperson.

Quelle: Tatjana Bender, Still- und Laktationsberaterin IBCLC, Kinderkrankenschwester und Forschungskoordinatorin bei Medela

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