Kaiserschnitt

Was ist nach dem Kaiserschnitt?

Nach einem Kaiserschnitt wird die Mutter zunächst noch etwa zwei Stunden im Kreißsaal überwacht. Und was macht der Papa solange? Der ist in dieser Zeit besonders gefragt. Er kann das Baby auf seine Brust legen – wenn die Mutter dazu noch nicht in der Lage ist – und sich um das kleine Wesen kümmern.

„Papa gibt dem Baby dann das Gefühl, dass jemand für es da ist“, sagt Professor Frank Louwen. Ist die Frau bereits wach, sollte sie diese Zeit ebenfalls für eine erste Kontaktaufnahme mit dem Neugeborenen nutzen. Wenn die Mutter stillen möchte, kann sie das Kind anlegen. Auch wenn das Baby später nicht gestillt werden soll, ist es sehr empfehlenswert, ihm diese erste „Vormilch“ zu geben. „Sie enthält viele kostbare Stoffe, Antikörper für seine Abwehr und ist die beste Nahrung, die es im Moment verdauen kann“, erklärt Louwen. Nach der Zeit im Kreißsaal wird die Mutter in die Wochenbettstation gebracht und kann in ein „normales“ Bett wechseln.

Was ist der Unterschied zu einer "normalen" Geburt?

  • Nach einer Kaiserschnittgeburt bleibt die Mutter noch vier bis acht Tage im Krankenhaus.
  • Die Gebärmutter bildet sich nach einem Kaiserschnitt etwas langsamer zurück.
  • Der Wochenfluss ist etwas geringer, dauert dafür aber ein wenig länger.

Verwandte Themen:
Zeit des Kennenlernens

Nach der Geburt eines Kindes bekommt das Leben eine neue Dimension. Nutzt diese besondere Zeit intensiv, denn sie kommt so nie wieder. mehr

Wenn es eng wird

Erfahrt hier wie ein Dammschnitt abläuft & wann er wirklich nötig ist. Außerdem gibt es Tipps zur Vorbeugung sowie zur Linderung der Beschwerden. mehr

Liebe fürs Leben entsteht

Bonding ist der erste Hautkontakt zwischen Mutter und Kind und bildet die Grundlage für eine intensive Verbindung. Wir erklären, wie Bonding funktioniert. Bonding

Hebammenrat zum Thema:

Meinung aus den Foren:
Die neuesten Kommentare zu diesem Thema:
Es wurden noch keine Kommentare verfasst! Schreibe doch einen.

Kommentar verfassen