Schutzimpfungen

Masern

Die Masern-Viren werden per Tröpfcheninfektion übertragen und führen bei fast jedem Kontakt mit einem Erkrankten zur Ansteckung. Eine Masernerkrankung durchläuft in der Regel zwei Phasen: Ca. acht Tage nach der Ansteckung kommt es zu grippeähnlichen Symptomen, wie Fieber, Husten und Schnupfen.

Wenige Tage später entwickelt sich dann der maserntypische Ausschlag, das Fieber steigt erneut. Als Folgen der Masernerkrankung sind Mittelohrentzündung, Bronchitis und Lungenentzündung bekannt. Vor allem bei Jugendlichen und Erwachsenen besteht die Gefahr einer Gehirn- oder Gehirnhautentzündung.

Was empfiehlt die STIKO gegen Masern?

Die STIKO empfiehlt eine zweimalige Impfung, um wirksam gegen Masern zu schützen. Für gewöhnlich erfolgen beide Immunsierungen in einem Kombinationsimpfstoff, der Kinder zusätzlich vor Mumps und Röteln schützt. Folgende Empfehlung:

  • Erste Teilimpfung: Zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat
  • Zweite Teilimpfung: Frühestens vier Wochen nach der ersten Grundimmunisierung und spätestens zum Ende des zweiten Lebensjahren, d.h. mit ca. 23 Monaten

Was empfiehlt die Kinerärztin Dr. Michaela Glöckler?

In der Regel wird die Masernimpfung im Schulalter verlangt und durchgeführt. In besonderen Fällen und auf Wunsch kann schon ab dem 12. Lebensmonat geimpft werden. Ähnlich verhält es sich laut Dr. Glöckler mit der kombinierteb Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR).*

*Quelle: Goebel, W. /Glöckler, M.: "Kinder SprechStunde. Ein medizinisch-pädagogischer Ratgeber." 15. Aufl.Urachhaus: Stuttgart, 2005. S. 250.

Hebammenrat zu Masern

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