U3-Untersuchung

Wann zur U3-Untersuchung?

Die dritte Früherkennungsuntersuchung findet zwischen der vierten und fünften Lebenswoche statt. Es ist in der Regel die erste Untersuchung, die beim Kinderarzt und nicht in der Klinik durchgeführt wird. Eltern sollten daher rechtzeitig einen Termin vereinbaren.
©iStock.com/Dean Mitchell

Neben den aus U1 und U2 bekannten Untersuchungen prüft der Arzt Größe, Gewicht, Ernährungszustand, Kopfumfang, Reflexe und Reaktionen auf bestimmte Reize sowie die Bewegungen und die Kopfhaltung des Babys. Dabei kontrolliert er, ob sich das Baby altersgerecht bewegt, ob es den Kopf in Bauchlage zur Seite neigen und sich in Rückenlage hin und her drehen kann. Außerdem werden auch bei der U3-Untersuchung das Hörvermögen und die Augenreaktion getestet. 

Auch die Sprachentwicklung wird überprüft. Natürlich kann das Baby noch nicht in der Form sprechen, wie es seine Eltern tun. Allerdings gibt es bereits einige Laute von sich. Anhand dieser Laute überprüft der Arzt das Sozial- und Spielverhalten des Babys. Dabei achtet er darauf, ob das Kind Gegenstände fixiert und verfolgt, die ihm gezeigt werden und, ob es als Antwort lächelt, wenn es angesprochen wird.

Außerdem überprüft der Arzt mittels einer Ultraschalluntersuchung die Ausbildung des Hüftgelenks, um eventuelle Entwicklungsstörungen und Fehlbildungen zu erkennen.

Gesprochen wird zudem über eventuelle Auffälligkeiten beim Schlafen, Trinken, bei der Verdauung oder allgemein im Verhalten des Kindes. Auch die Unfallverhütung im Alltag und Gefahren für das Baby durch Abhängigkeit und Sucht in der Familie werden thematisiert. In der U3 erhalten Eltern in der Regel eine ausführliche Beratung, welche Schutzimpfungen sinnvoll sind.

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