Muttermilch

Muttermilch: aufbewahren & mehr

Muttermilch
Um den Alltag flexibler zu gestalten ist es möglich, Muttermilch abzupumpen und diese aufzubewahren. Dabei sollten wichtige Punkte für das Aufbewahren, Einfrieren und Auftauen der Muttermilch beachtet werden. Nur so geht man sicher, wichtige Nährstoffe zu erhalten und die Muttermilch bakteriell nicht zu verunreinigen.

Muttermilch aufbewahren

Muttermilch kann in speziellen Glas- und Plastikflaschen sowie Beuteln aufgefangen, im Kühlschrank gelagert und eingefroren werden. Beim Abfüllen der Milch sollten die Behälter immer steril sein. Sämtliche Milch, die innerhalb von 24 Stunden abgepumpt wird, kann in demselben Behälter aufbewahrt werden. Danach sollte ein neuer Behälter eingeführt werden.

Haltbarkeit von Muttermilch

Die Haltbarkeit von Muttermilch hängt davon ab, wo die Milch aufbewahrt wird. Der babyclub.de Partner Medela empfiehlt für das Aufbewahren der Muttermilch einige Richtlinien. Für gesund und reif geborene Kinder gilt ...

... bei frisch abgepumpter Muttermilch:

  • bei Zimmertemperatur Muttermilch besser nicht aufbewahren, sondern gleich kühlen
  • im Kühlschrank bei +4 °C darf die Muttermilch maximal drei bis fünf Tage aufbewahrt werden. Die Milch bitte nicht in der Kühlschranktür, sondern möglichst weit hinten lagern, denn dort ist es kühler
  • im Tiefkühlfach (bei -16 °C) ist die Milch bis zu sechs Monate haltbar
  • im Gefrierschrank oder der Tiefkühltruhe (bei -18 °C) ist die Milch bis zu einem Jahr haltbar


... bei zuvor gefrorener und dann aufgetauter Muttermilch:

  • bei Zimmertemperatur aufgetaute Muttermilch nicht aufbewahren
  • im Kühlschrank bei +4 °C kann aufgetaute Muttermilch maximal zehn Stunden aufbewahrt werden
  • im Tiefkühlfach (bei -16 °C) gilt: Aufgetaute Milch nicht mehr einfrieren!
  • im Gefrierschrank oder der Tiefkühltruhe (bei -18 °C) gilt: Aufgetaute Muttermilch nicht mehr einfrieren!

Muttermilch einfrieren

Beim Einfrieren der Muttermilch ist darauf zu achten, dass sich die Milch beim Gefrieren ausdehnt, deshalb sollte etwas Platz gelassen werden. Außerdem ist es empfehlenswert die Abfüllbehälter nach Datum zu beschriften und kleinere Portionen der Muttermilch einzufrieren (60 bis 100 Milliliter). Idealerweise sollte die Muttermilch möglichst weit hinten im Kühlschrank aufbewahrt werden, da es dort am kühlsten ist. Sollte die Milch einmal aufgetaut bzw. aufgewärmt sein, darf sie nicht wieder eingefroren werden.

Tipp aus der Hebammensprechstunde: Lässt das Baby abgepumpte Muttermilch übrig, eignet sich diese prima als natürlich milder Badezusatz.

Auftauen und Aufwärmen von Muttermilch

Tiefgefrorene Muttermilch sollte schonend, am besten über 24 Stunden im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur aufgetaut werden. Muss es schnell gehen, kann der Aufbewahrungsbehälter auch unter fließendes kaltes oder warmes Wasser (max. 37 °C) gehalten werden. Danach die Milch leicht schütteln, um das abgesetzte Fett zu verteilen. Wird die Milch nicht gleich verfüttert, gehört die Milch wieder in den Kühlschrank, wo sie ungeöffnet noch etwa einen Tag, geöffnet etwa 12 Stunden aufbewahrt werden kann. Danach nicht mehr einfrieren! Muttermilch darf auf keinen Fall in der Mikrowelle erwärmt oder aufgetaut werden. Es kann passieren, dass sie unterschiedlich stark erhitzt wird (Verbrennungsgefahr fürs Baby) oder zu heiß wird, so dass wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden.

Transport von Muttermilch

Für den Transport für Muttermilch eignen sich Kühltaschen und Kühlboxen am besten. Bei längeren Ausflügen können Kühlakkus mit in die Tasche gelegt werden.

Info-Link: Informationen zur Aufbewahrung sowie zum Einfrieren und Auftauen von Muttermilch findet ihr bei unserem Partner Medela.

Shopping-Tipp: Stillprodukte von Medela für Aufbewahrung und Transport von Muttermilch findet ihr im Medela-Shop bei Hans Natur.

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Die neuesten Kommentare zu diesem Thema:

Am 18.07.2013 um 13:36 schrieb SMundi:
Habt ihr eure Muttermilch eingefroren und Erfahrungen damit?
(ganzen Beitrag anzeigen)

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