Vorbeugen in der Schwangerschaft
Schon in der Schwangerschaft können Sie etwas tun, um das Allergierisiko des Kindes zu mindern.Die wichtigsten Maßnahmen:
1. gesund ernähren
2. nicht rauchen
Dass Rauchen in der Schwangerschaft dem Baby schadet, ist allgemein bekannt. Doch gerade für allergiegefährdete Ungeborene ist der blaue Dunst besonders gefährlich und begünstigt insbesondere Neurodermitis und Asthma.
Also: Unbedingt weg von der Zigarette in der Schwangerschaft - und am besten auch danach.
Ernährung - ausgewogen und gesund
Achten Sie in der Schwangerschaft auf eine ausgewogene und vollwertige Ernährung. Insbesondere den Mikronährstoffen Jod, Eisen und Folsäure kommt eine besondere Bedeutung bei der Entwicklung des Ungeborenen zu. Bei diesen Mineralstoffen liegt meist ein Mangel vor, dieser kann durch Tabletten ergänzt werden. Übrigens: Es gibt keine Hinweise für den Nutzen einer allergenarmen Ernährung (z.B. Verzicht auf Kuhmilch oder Hühnereiweiß) in der Schwangerschaft.
Probiotische Nahrungsmittel contra Allergien
Senkt die Einnahme von probiotischen Nahrungsmitteln das Allergierisiko? Darüber streitet momentan die Wissenschaft. Einige aktuelle Studien legen einen Zusammenhang nahe, dennoch sind die bisherigen Forschungsergebnisse nicht ausreichend, um Allgemeingültiges zu sagen. Wenn Sie es ausprobieren möchten: Die Probiotika werden meist in Kapselform als Nahrungsergänzung angeboten und sollen einige Wochen vor dem Geburtstermin und während der gesamten Stillzeit eingenommen werden. Da probiotische Lebensmittel prinzipiell gesundheitsfördernd wirken, spricht nichts gegen eine Einnahme während der Schwangerschaft.
Übersicht: Babygesundheit & Entwicklung
Übersicht: babyclub.de
