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Chinesischer Empfängniskalender

Wird es ein Mädchen oder ein Junge?

Viele Schwangere können die Antwort auf diese Frage kaum abwarten. Der chinesische Empfängniskalender verspricht, schon früh und einfach das Geschlecht des Kindes selbst ermitteln zu können. Wie das Ganze funktioniert und was dahinersteckt,
verraten wir euch hier.
Geschlecht ermitteln: so funktioniert´s

Der Empfängniskalender ist im Prinzip eine Tabelle.
In dieser gleicht ihr euer sogenanntes Mondalter mit dem Zeugungsmonat eures Kindes ab.

Um euer eigenes Mondalter herauszufinden, nehmt ihr euer Alter zu dem Zeitpunkt, als die Empfängnis eures Kindes war. Nun addiert ihr 9 Monate zu diesem Alter hinzu. Die 9 Monate entsprechen eurer eigenen Zeit im Mutterleib und zählen im Sinne des chinesischen Kalenders als Teil eurer Lebenszeit.

Mit dieser Kombination zeigt euch die Tabelle ein rotes oder ein blaues Feld an, je nach zu erwartendem Geschlecht.

Muss ich das chinesische Neujahr einbeziehen?

In manchen Fällen muss zusätzlich auf die Zeit des chinesischen Neujahrs geachtet werden, welches jedes Jahr zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar am Tag des Neumondes stattfindet. Wenn euer Geburtstag zwischen den 21. Januar und 21. Februar fällt, müsst ihr also nachsehen, an welchem Tag eures Geburtsjahres das chinesische Neujahr stattfand: Wenn es noch vor euren Geburtstag fällt, addiert ihr noch einmal 12 Monate zur Rechnung hinzu. Hierzu gibt es diverse Webseiten wie diese, die die Daten der vergangenen Neujahre auflisten.

Beispiel

Ihr seid 29 Jahre alt und habt am 2. Februar 1990 Geburtstag.
Der Monat eurer Empfängnis war September.
Wenn ihr 9 Monate addiert, seid ihr schon bei einem Alter von 30.
1990 fiel das chinesische Neujahr auf den 27. Januar, ein Tag vor eurem Geburtstag.
Also noch einmal 12 Monate dazurechnen, dann seid ihr bei 31.
Dieses Alter gleicht ihr in der Tabelle mit dem Zeugungsmonat des Kindes ab und schon erhaltet ihr das passende Feld.

Tabellen zum Ausprobieren:

Das sagt die Wissenschaft

Dem Kalender wird teils eine Trefferquote von über 90 % nachgesagt.
Dafür gibt es aber keinen wissenschaftlichen Beleg.

Wissenschaftler aus Michigan kamen nach einer Langzeitstudie (von 1973 bis 2006) in Schweden an über zwei Millionen Frauen zu dem Ergebnis: Der Kalender erzielt keine höhere Wahrscheinlichkeit als ein Münzwurf. Reiner Zufall also?

Auch Deborah Perry vom Georgetown University Center for Child and Human Development untersuchte diese und weitere beliebte Geschlechterindikatoren, wie etwa die Form des Schwangerschaftsbauches.
Keine Methode kam dabei jedoch über eine Trefferquote von 55 %.

Eines überraschte Perry jedoch:
Frauen mit einer Bildungslaufbahn von mindestens 12 Jahren, die das Geschlecht ihres Kindes einfach nach ihrem Bauchgefühl oder nach Träumen bestimmten, lagen zu 71% richtig – weit mehr also als zufällig.

Fazit

Auf das Ergebnis des Kalenders könnt ihr euch also leider nicht verlassen. Als witziges Unterhaltungsgadget ist er aber allemal einen Versuch wert!

Mit der Annahme, dass ihr das Geschlecht schon irgendwie im Gefühl haben könntet, liegt ihr hingegen oft gar nicht so daneben.
Eine Garantie gibt es für euer Bauchgefühl aber leider auch nicht.

Bis zur Gewissheit durch einen Ultraschall oder Bluttest bleibt es also weiterhin spannend!

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