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Experteninterview

Grippeimpfung Schwangerschaft

Grippeimpfung in der Schwangerschaft
STECKBRIEF

Name: Dr. med. Michael Wojcinski
Beruf: Frauenarzt
Tätigkeiten: Kurse und Weiterbildung für FrauenärztInnen, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Impfen des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V.

Grippeimpfung in der Schwangerschaft wichtig?

Wer zur Grippesaison schwanger wird oder ist, kommt um die Frage nicht umhin: Ist eine Grippeimpfung in der Schwangerschaft nötig und sinnvoll? Was muss ich beachten, wenn ich eine Grippeimpfung in der Schwangerschaft durchführen lasse? Wie wirkt sich die Impfung auf das Ungeborene aus? Ist man nach der Grippeimpfung auch vor der Schweinegrippe geschützt? Darf in Zeiten von Covid 19 überhaupt geimpft werden?

Grippeimpfung Schwangerschaft: Pro & Contra

Impfungen in der Schwangerschaft sind ein sensibles Thema. Impfkritiker sind der Meinung, dass Schwangere, die sich gegen Grippe impfen lassen, häufiger an Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftsbluthochdruck erkranken. Für das Baby sehen sie ein erhöhtes Risiko für Fehlentwicklungen oder Beeinträchtigungen der Atemwege.

Im Expertentalk steht uns heute der Hochschulmediziner Dr. med. Michael Wojcinski vom Berufsverband der Frauenärzte zu dem Thema "Grippeimpfung in der Schwangerschaft" Rede und Antwort. Als Impfbefürworter sieht er die Aussagen der Impfkritiker als wissenschaftlich unhaltbar.

Eine Meinung von vielen innerhalb eines immer noch kontrovers diskutierten Themas!

babyclub.de: Kurz vorab – muss in Zeiten von Covid-19 anders mit Impfungen verfahren werden als davor?

Dr. med. Michael Wojcinski: Impfablehnung beruht meistens auf Unwissenheit. Dem kann nur durch Aufklärung abgeholfen werden. Gerade die jetzige Corona-Pandemie zeigt, wie gefährlich Infektionskrankheiten werden können. Wir warten jetzt auf hilfreiche Impfstoffe gegen die Coronaviren und haben vergessen, dass es viel gefährlichere Infektionskrankheiten gab und gibt, die uns aber nicht mehr ängstigen, weil wir uns und unsere Kinder dagegen impfen lassen können.

Natürlich ist die Corona-Zeit kein Hindernis für die Durchführung von Impfungen. Gerade jetzt ist es wichtig sich und sein Umfeld gegen weitere die Atemwege betreffende Erkrankungen wie Grippe, Keuchhusten und Lungenentzündungen impfen zu lassen.

Wichtig: Bei allen folgenden Ausführungen handelt es sich um Infos, die die Influenza, also die "echte" Grippe betreffen, die von Viren übertragen wird. Gegen sog. grippale Infekte mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit ist kein Impfschutz möglich und nötig.

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Meinung aus den Foren:

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  • Hallo, im Kindergarten geht mal wieder die Grippewelle um. Trifft ja viele gerade in der Zeit und einige befreundete Eltern haben sich auch schon bei ihren K...
  • Hallo zusammen, ich hätte da mal eine Frage zum Thema Masern. Wenn ein Kind nicht gegen Masern geimpft ist, darf man es dann momentan bedenkenlos in die Kita s...
Kommentar vom 25.10.2010 12:58
Also meine Tochter wurde im Dezember 2009 geboren, zu dieser Zeit war ja die Schweinegrippe sehr akut...und ich hochschwanger, und ich habe mich nicht impfen lassen....hatte natürlich auch damit zu tun, dass der Impfstoff im Bezug auf Schwangere noch gar nicht erforscht, bzw. ausreichend getestet wurde.....aber auch so bin ich der Meinung, dass es nicht nötig ist...
Ich habe größere Menschenmassen einfach gemieden, bin z.B. mal nicht auf den Weihnachtsmarkt gegangen...und habe sonst halt auf Hygiene geachtet...Sagrotan war in der Zeit mein bester Freund....

Wenn du es wirklich für nötig empfindest, dann auf jeden Fall nach dem ersten Drittel, wenn sie SS stabil genug ist!

LG Dani
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