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Lucia – die Lichterkönigin

Der Name Lucia ist in Schweden untrennbar mit der Vorweihnachtszeit verbunden. Denn dort wird alljährlich am 13. Dezember das Luciafest gefeiert. Dieser Brauch geht auf die Verehrung der Heiligen Lucia von Syrakus zurück, die als Märtyrerin in die Geschichte einging. Heute hat das Fest nicht mehr viel mit religiösen Bräuchen zu tun, dennoch wählt jede Familie in Schweden mit Begeisterung ihre eigene Lichterkönigin Lucia aus – meistens die älteste Tochter. Auch im Kindergarten und in der Schule wird ein Mädchen bestimmt, das die Lucia spielen darf. Es trägt ein weißes Gewand, Kerzen und auf dem Kopf einen Lichterkranz und bietet auf einem Tablett Kaffee, Pfefferkuchen und Safrangebäck und andere Leckereien an. Manchmal serviert sie auch den so genannten „Glögg“, einen heißen, gewürzten Wein.

Der Name Lucia stammt eigentlich aus dem Lateinischen und ist abgeleitet vom Wort „lux“, was „Licht“ heißt. Die Bedeutung des Namens wird folglich mit „die Leuchtende“ oder „die Lichtbringerin“ übersetzt.

Nicht nur in Schweden, auch in vielen anderen Ländern mögen Eltern den Namen, weil er angenehm harmonisch klingt und zudem international ist – wenn auch mit kleinen Varianten. So kennt man die ursprüngliche Form „Lucia“ in südlichen Ländern wie Italien und Spanien genauso wie in Osteuropa. In Frankreich und englischsprachigen Ländern ist die Variante Lucie oder Lucy bekannt. Hier in Deutschland kommt der Name auch in der Schreibweise Luzia vor. Außerdem gibt es zahlreiche Koseformen wie z.B. Luciana, Lucille oder Lucette

In den Top 1000 der babyclub.de-Vornamencharts steht Lucia momentan auf Platz 211 der beliebtesten Mädchennamen. Ein wenig dahinter, auf dem 241. Rang kommt die kleine Schwester Lucie.

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