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Kein Sport in der Schwangerschaft

Welcher Sport ist gefährlich?

Kein Sport in der Schwangerschaft
Aufgrund der Hormonumstellung können sich Schwangere schneller und leichter verletzen. Das Bindegewebe wird gelockert und die Körperproportionen verändern sich, was sich auf den Gleichgewichtssinn, die Koordinationsfähigkeit und die Körperwahrnehmung auswirkt. Es gibt Sportarten, die deshalb gefährlich werden können.

Darf man in der Schwangerschaft Sport machen?

Ja – auf jeden Fall! Schwangere sollen sogar Sport machen. Dennoch sollten Schwangere grundsätzlich auf Sportarten verzichten, die extrem belasten oder bei denen sie sich riskante Stürze zuziehen kann. Auch Sport in der Höhe oder bei großer Hitze sollte nicht ausgeübt werden, da die Belastung schädlich für das ungeborene Kind sein kann oder es möglicherweise zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff kommt.

Schwanger Inliner fahren

Inlineskaten fördert die Ausdauer und wirkt positiv auf den Kreislauf. Dennoch sollte in der Schwangerschaft darauf verzichtet werden, da man bei diesem Sport leicht stürzen und sich verletzen kann. Fällt die Schwangere, kann dies auch Folgen für das Ungeborene haben. Außerdem kann sie im Ernstfall unter Umständen nicht ausreichend versorgt werden, da sie nicht jedes Medikament einnehmen darf. Manche Arzneien haben Auswirkungen auf das Ungeborene und sind für Schwangere deshalb tabu.
Etwa vier Monate nach der Geburt ist Inlineskaten aber der perfekte Sport. Er unterstützt neben der Rückbildungsgymnastik die Beckenbodentätigkeit und hilft, wieder in Form zu kommen.

Klettern in der Schwangerschaft oder schwanger bouldern

Klettern in der Schwangerschaft ist nicht zu empfehlen, da besonders bei Ungeübten die Gefahr hoch ist, zu stürzen. Fällt die schwangere Frau, drohen Verletzungen, die auch für das Kind gefährlich werden können. Selbst wenn die Frau „nur“ einen gebrochenen Arm hat, muss sie unter Umständen operiert werden und Medikamente einnehmen, die nicht gut für das ungeborene Kind sind. Deshalb sollte man in der Schwangerschaft darauf verzichten.

Kontaktsportarten wie z.B. Handball in der Schwangerschaft

Unter Kontaktsport fällt sämtlicher Kampfsport oder auch Ballsportarten wie Fußball, Handball oder Hockey. Durch die sportlichen Kämpfe oder auch das Ringen um den Ball ist es möglich, dass die Schwangere Schläge und Stöße (auch in den Bauch) abbekommt, bei denen sie sich verletzen kann. Wie beim Klettern gilt, dass die Schwangere, wenn sie sich verletzt, Medikamente einnehmen oder sogar operiert werden muss. Zum einen können der schwangeren Frau nicht beliebige Arzneien gegeben werden, wenn sie Auswirkungen auf das Kind haben, zum anderen ist ein Unfall auch Stress für das Ungeborene und deshalb gefährlich.

Reiten in der Schwangerschaft

Reiten an sich ist zwar nicht gefährlich, doch auch dies sollte während der Schwangerschaft nicht praktiziert werden, da es ein hohes Sturzrisiko birgt. Selbst wenn die Reiterin erfahren ist, hängt die Sturzgefahr hier eher von äußeren Faktoren ab. Ein Pferd ist ein Fluchttier und man kann nie vorhersagen, wie es reagieren wird. Außerdem kommt es auch beim Reiten zu Erschütterungen, die vor allem zu Beginn der Schwangerschaft gefährlich sind.

Geübte Reiterinnen, die nicht darauf verzichten wollen, sollten zumindest auf Sprünge und Galoppieren verzichten.

Schwanger Skifahren

Beim Ski- und Snowboardfahren kann die Schwangere wie beim Reiten, Klettern oder Inlineskaten stürzen. Gerade bei dieser Art von Wintersport braucht man ein gutes Gleichgewicht. Schwangeren fällt es jedoch zunehmend schwerer die Balance zu halten und ein wachsender Babybauch schränkt die Beweglichkeit zusätzlich ein. Außerdem findet Ski- und Snowboardfahren meist in großer Höhe statt. Ist die Schwangere die Höhenluft nicht gewohnt, kann es leicht zu einer Unterversorgung an Sauerstoff beim Kind kommen. Deshalb sollte allgemein kein Sport über 2.000 Meter Höhe getrieben werden.

Skilanglauf hingegen stellt keine Probleme für Schwangere dar. Es ist eine optimale, gleitende Bewegung, die sehr gelenkschonend ist.

Tauchen in der Schwangerschaft

Tauchen birgt viele Gefahren und sollte während einer Schwangerschaft deshalb komplett gemieden werden. Zum einen kann der sich noch entwickelnde Organismus des Kindes die ungewohnten Umweltfaktoren wie Kälte oder Wassertiefe nicht aushalten. Außerdem kann es zu Sauerstoffmangel beim Ungeborenen kommen. Taucht die Schwangere, können sich in den Blutgefäßen der Nabelschnur Gasbläschen entwickeln. Diese sorgen dafür, dass nicht mehr genug Sauerstoff zum Fötus gelangt.
Wer nicht komplett auf die Unterwasserwelt verzichten will, darf dafür Schnorcheln. Solange die Schwangere dabei an der Wasseroberfläche bleibt, besteht weder für die Frau noch für das Kind eine Gefahr.

Tennis in der Schwangerschaft

Tennis besteht vor allem aus plötzlichen Sprints und ruckartigen Stoppbewegungen. Auch bei diesem Sport kann es deshalb schnell zu Stürzen kommen, die gefährlich für die Schwangere und ihr ungeborenes Kind sein können. Zudem werden beim Tennis die Bänder durch die schnellen Bewegungen besonders belastet. Da diese während der Schwangerschaft aber flexibler und weicher werden, können sie diesen extremen Belastungen nicht standhalten und sind deshalb anfälliger für Verletzungen.

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