Ernährung: Gewürze in der Schwangerschaft
Weihnachtsgewürze in der Schwangerschaft
Weihnachtsplätzchen und Co. gehören einfach zur Weihnachtszeit. Doch bei dem ein oder anderen Weihnachstgebäck sollten Schwan- gere lieber ein paar weniger genießen. Sie enthalten Gewürze, die zwar im Allgemeinen sehr gesundheitsfördernd sind, in der Schwan- gerschaft jedoch Wehen auslösen und Gebärmutterkontraktion fördern können. Wir haben für Sie typische Weihnachtsgewürze zusammengefasst und zeigen bei welchen Weihnachtsplätzchen Sie unbeschwert zugreifen können und welche Sie lieber in Maßen genießen sollten.
Zimt:
Ob Zimtsterne oder Lebkuchen und Honig- und Pfefferkuchen. Zimt ist in vielen Rezepten aus der Weihnachtsbäckerei zu finden. Als sparsam angewandtes Gewürz ist Zimt unbedenklich. Jedoch wird davon abgeraten vor der 36. Woche Zimt zu essen, da es die Gebärmutterk- ontraktion fördert und auch Wehen auslöst.
Sternanis:
Sternanis ist dem europäischen Anis sehr ähnlich, ist botanisch gesehen aber nicht verwandt. Im Weihnachtsgebäck findet man Sternanis in Anisbrot, Printen und Pfeffernüs- sen. Sternanis kann allergische Reaktionen hervorrufen. Aufgrund der großen Verwechs- lungsgefahr mit dem giftigen Shikimi (japan- ischem Sternanis), ist von einem Verzehr in der Schwangerschaft abzuraten.
Ingwer:
Ingwer wird in der Weihnachtsbäckerei als Pulver oder gewürfelt und kandiert verwendet. Da Ingwer Wehen auslösen kann, wird von einem übermäßigen Verzehr abgeraten.
Kardamom:
Kardamon wird oft für die Herstellung von Spekulatius und Lebkuchen verwendet. Auch Kardamom enthält Kampfer, der in größeren Mengen als Wehenauslöser gilt.
Muskat /- blüte:
Muskat ist in Lebkuchen und Pfeffernüsse zu finden. Eine Überdosierung von Muskat hat eine halluzinogene Wirkung und kann zu Vergiftngen führen. Deshalb wird Muskatnuss sehr sparsam verwendet und ist als Küchengewürz in geringen Mengen auch für Schwangere nicht schädlich.
Anis:
Anis stimuliert zwar in großen Mengen die Gebärmutter, ist als Küchengewürz in der Weihnachtsbäckerei jedoch unbedenklich. Nur auf Anisöl sollten Schwangere verzichten.
Fenchel:
Auch der Fenchel ist als Küchengewürz verwendbar, obwohl Fenchel, wie Anis, in großen Mengen aufgenommen die Gebärmutter stimuliert. Auch hier sollten Schwangere aber Fenchelöl meiden.
Piment:
Piment, als auch Nelkenpfeffer bekannt, ist in gemahlener Form in Honig- und Pfefferkuchen zu finden. Es wirkt stark wehenauslösend und sollte deshalb nicht verzehrt werden.
Safran:
Safran wirkt in größeren Mengen narko- tisierend. Schwanger sollten im Allgemeinen auf Safran verzichten, da es eine Fehlgeburt auslösen kann. Beim Backen werden jedoch nur geringe Mengen verwendet, um den Kuchenteig oder den Zuckerguss einzufärben und sind daher weites gehend unbedenklich.
Koriander:
Koriander wird für Lebkuchen verwendet. Schwangere sollten vorsichtig mit dem Verzehr von Koriander umgehen, da es eine krampf- lösende Wirkung im Magen-Darm-Trakt hat und zu Gebärmutterkontraktionen führen kann.
Nelken:
Das Nelkengewürz wird zum aromatisieren von Lebkuchen verwendet. Da es Wehen fördert sollte auch Nelke nur wenig bis gar nicht verzehrt werden.
Vanille:
Vanille, das oft in Weihnachtsgebäck verwendet wird, schadet nicht und kann bedenkenlos gegessen werden
TIpp: Sie backen gerne selbst? Probieren Sie doch die Weihnachstbackrezepte von Alnatura . Und falls Sie in dem ein oder anderen Bedenken wegen einer geringen Menge an beispielsweise Zimt haben, dann lassen Sie den Zimt doch einfach weg.
Leckere Weihnachtszeit!






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