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Säfte in der Schwangerschaft | Partner-Info

10 Säfte für Schwangere und Stillende

Säfte in der Schwangerschaft
Mindestens 1,5 Liter sollen Schwangere pro Tag trinken, idealerweise Wasser. Es gibt jedoch hochwertige Säfte, die mehr sind als nur ein Getränk. In Maßen genossen bieten sie einen echten Mehrwert für die Gesundheit. Hier stellen wir euch zehn Säfte vor, die für Schwangere und auch in der Stillzeit besonders geeignet sind.
Saft ist nicht gleich Saft

Zu viel Zucker in der Schwangerschaft schadet Mutter und Kind. Daher lohnt sich ein genauer Blick auf das, was ihr trinkt: Direktsaft mit 100% Fruchtanteil, Muttersäfte oder Schorlen daraus enthalten von Natur aus Fruchtzucker, Fruchtsaftgetränken und Nektaren ist Zucker zugesetzt worden und Limonaden und Softdrinks sind oft stark zuckerhaltig. In der Schwangerschaft solltet ihr daher – wenn ihr Saft trinken möchtet – Direkt- oder Muttersäfte in bester Qualität auswählen, schonend aus Gemüse oder Obst hergestellt und idealerweise aus kontrolliert biologischem Anbau, z.B. von Beutelsbacher.

Saft richtig trinken

Saft als nährstoffreiche Ergänzung zu einer Mahlzeit oder als Zwischenmahlzeit sollte nicht einfach durstig heruntergestürzt werden. Genießt ihn Schluck für Schluck, bewegt jeden Schluck dabei ein bisschen im Mund herum und speichelt ihn ein. Da Verdauung schon durch den Kauvorgang beginnt, ist dieses Vorgehen hilfreich für eine gute Nährstoffaufnahme. Da viele Säfte fettlösliche Vitamine enthalten, gebt immer auch ein wenig gesunde Fette in Form eines hochwertigen Öls hinzu, damit euer Körper die Vitamine optimal aufnehmen kann.

Welche Säfte in der Schwangerschaft?

Es gibt so viele Saftsorten – wir haben also die Qual der Wahl und konzentrieren uns daher auf Säfte, die besonders Schwangeren etwas zu bieten haben. Alle folgenden Säfte beinhalten zahlreiche wichtige Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente und gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe wie z. B. Polyphenole, Flavonoide und Carotinoide. Im Folgenden haben wir daher bei jedem Saft jeweils nur wenige besonders gesunde Inhaltsstoffe hervorgehoben:

1. Ananassaft: das in Ananas enthaltene Bromelin spaltet Eiweiß und unterstützt so die Verdauung bei ihrer Arbeit, die u.a. enthaltenen B-Vitamine fördern eine gesunde Haut, ein gesundes Nervensystem und die Zellteilung.

2. Apfelsaft: Äpfel können so einiges für die Gesundheit tun – sekundäre Pflanzenstoffe haben u.a. einen positiven Einfluss auf den Darm, verringern die Freisetzung schädlicher Sauerstoffverbindungen und helfen beim Entgiften.

3. Aroniasaft: Aroniabeeren punkten mit einem hohen Vitamin C-Gehalt, aber auch die Anthocyane (Pflanzenfarbstoffe), denen sie ihre dunkle Farbe zu verdanken haben, haben es in sich – so sollen sie u.a. cholesterinsenkend, gefäßerweiternd und blutzuckerregulierend wirken.

4. Cranberrysaft: Cranberrys gelten u.a. als Hausmittel zur Vorbeugung von Blasenentzündungen, verantwortlich werden dafür die Antioxidantien Proanthocyanidine oder kurz PACs gemacht.

5. Holundersaft: Holunderbeeren strotzen nur so vor Vitamin C und die ebenfalls enthaltenen Anthocyane wirken u.a. entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell.

6. Karottensaft: Möhren enthalten Betakarotin (auch Pro Vitamin-A genannt) das gesunde Plus – es stärkt die Sehkraft und wird im Körper bei Bedarf zu Vitamin A umgewandelt, zudem enthalten sie Folsäure – mit das wichtigste „Schwangerschaftsvitamin“.

7. Quittensaft: die grüngelben Früchtchen sind reich an Vitamin-C, Mineralien und das enthaltene Pektin schützt den Darm. Quitten haben auch in der Naturheilkunde eine lange Tradition.

8. Sanddornsaft: die kleinen orangenen Sanddornbeeren mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C unterstützen die Abwehrkräfte und stärken u.a. das Immunsystem. Ein Glas Sanddornsaft (0,2l) deckt mehr als den Tagesbedarf an Vitamin C.

9. Sauerkrautsaft: ein guter milchsauer vergorener Sauerkrautsaft kann u.a. eure Verdauung unterstützen, indem ihr täglich nüchtern bzw. vor den Mahlzeiten 100-200 ml zu euch nehmt.

10. Tomatensaft: viele trinken ihn nur im Flugzeug – ein Fehler, denn Tomatensaft ist u.a. durch das enthaltene Lycopin (roter Farbstoff) z.B. gut für das Immunsystem, hemmt Entzündungen und soll krebsvorbeugend wirken.

Eine von fünf am Tag

Fast jeder dürfte die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kennen, drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst pro Tag zu verzehren. Mit einem Glas hochwertigem Saft (oder eine Mischung aus verschiedenen Säften) nehmt ihr schon mal eine der fünf Portionen zu euch, sehr viel mehr sollten es aber in der Regel nicht sein, um nicht zu viel Zucker auf zu nehmen.

Welche Säfte in der Stillzeit?

Ebenso wie in der Schwangerschaft brauchen Frauen in der Stillzeit viel Kraft, gute Nerven und ein gutes Immunsystem um gesund zu bleiben und ihr Kind mit wertvoller Muttermilch zu versorgen. Säfte können dabei helfen, den erhöhten Bedarf an Nährstoffen zu decken. Trinken, trinken, trinken – das gilt in der Stillzeit noch mehr als sonst, denn ihr gebt mit der Muttermilch viel Flüssigkeit ab. Mindestens zwei Liter sollten es sein, idealerweise Wasser. Aber auch hochwertige Säfte können den Speiseplan sinnvoll ergänzen, sofern sie nicht als Getränk in Massen konsumiert werden, sondern in Maßen und ganz bewusst.

Da es vorkommen kann, dass ein Baby empfindlich z.B. mit einem wunden Po oder Blähungen auf Speisen und Getränke reagiert, welche die Mutter zu sich nimmt, sollet ihr genau darauf achten, welche Lebensmittel und Getränke Beschwerden verursachen und diese von eurem Speiseplan streichen. Ansonsten gilt: Säfte, die ihr und euer Baby gut vertragt, könnt ihr auch weiterhin bedenkenlos trinken.

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