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Schwangerschaftsdiabetes | Gestationsdiabetes

Info: Schwangerschaftsdiabetes

©fovito/fotolia.com
Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes genannt, bezeichnet einen erhöhten Blutzuckerspiegel während der Schwangerschaft. In Deutschland tritt er bei ca. fünf Prozent der Schwangerschaften auf und gehört damit zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen.

Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus wird in der Regel in zwei Hauptformen unterteilt. Bei beiden kann das Hormon Insulin nicht dafür sorgen, dass der Zucker in die Zelle aufgenommen wird. Entweder, weil das körpereigene Abwehrsystem die Zellen zerstört, die Insulin produzieren (Diabetes-Typ-1) oder weil die Zellen resistent gegenüber Insulin werden (Diabetes-Typ-2). Daneben gibt es noch den Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestionsdiabetes genannt. Bei allen diesen Diabetesformen ist der Blutzuckerspiegel krankhaft erhöht, jedoch unterscheiden sich die Krankheitsursachen, die Symptome sowie die Behandlungsmethoden.

Schwangerschaftsdiabetes

Um den Energiebedarf zu decken, werden Kohlenhydrate aus der Nahrung bei der Verdauung in Glukose umgewandelt. Die Glukose geht ins Blut über, weshalb der Blutzuckerspiegel steigt. Die Bauchspeicheldrüse registriert dies und produziert Insulin, welches dafür sorgt, dass die Glukose in die Zellen aufgenommen wird.

Während der zweiten Schwangerschaftshälfte setzt der Körper mehr Glukose frei, um den Mehrbedarf an Energie zu decken. Die Bauchspeicheldrüse muss somit mehr Insulin produzieren als sonst. Bei manchen Schwangeren kommt die Insulinproduktion nicht mehr hinterher und der Blutzuckerspiegel bleibt erhöht. Daraus kann sich eine schwangerschaftsbedingte Zuckererkrankung entwickeln, die danach meistens wieder verschwindet. Nur sehr selten handelt es sich um einen erst jetzt auftretenden, bisher unerkannten Diabetes Mellitus.

Grundsätzlich kann eine Frau mit Schwangerschaftsdiabetes eine komplikationslose Schwangerschaft und eine natürliche Geburt erleben. Voraussetzung ist allerdings, dass der Schwangerschaftsdiabetes rechtzeitig erkannt und fachkundig behandelt wird, denn ein unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes kann sich negativ auf das ungeborene Kind auswirken.

Mögliche Folgeschäden von Schwangerschaftsdiabetes können unter anderem ein zu großes, aber zu wenig leistungsfähiges Herz beim Kind, sowie ein Geburtsgewicht von über 4000 g sein. Daher werden während der Schwangerschaft routinemäßig Blutzuckerkontrollen durchgeführt.

Stillen gegen Diabetes

Der Gestationsdiabetes hat aber noch weitere Folgen: Jede zweite Frau mit Schwangerschaftsdiabetes erkrankt nach der Geburt an Typ-2-Diabetes. Allerdings kann Stillen der Zuckerkrankheit vorbeugen. Eine Studie des Instituts für Diabetesforschung des Klinikums rechts der Isar ergab, dass Mütter, die ihren Babys ausschließlich die Brust geben, mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit an Typ-2-Diabetes erkranken. Dabei spielt auch die Stilldauer eine Rolle. Eine amerikanische Studie ergab, dass Frauen, die lange stillen, sogar ein um 62 Prozent niedrigeres Erkrankungsrisiko haben. Denn langes Stillen verändert den mütterlichen Stoffwechsel langfristig und schützt dadurch bis zu 15 Jahre vor Diabetes.

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