Geburtsvorbereitungskurs

Infos zum Geburtsvorbereitungskurs

Warum ist ein Geburtsvorbereitungskurs sinnvoll?

Besonders vor der ersten Geburt ist die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs ideal. Damit Schwangere den richtigen Geburtsvorbereitungskurs wählen, sollten sie sich schon im Voraus über die entsprechenden Inhalte informieren. Häufig variieren die Kursangebote, da sie von verschiedenen Berufsgruppen und diversen Einrichtungen angeboten werden. Neben den klassischen Informationen zu Körperarbeit und Atemübungen sollte ein Geburtsvorbereitungskurs ebenfalls den Austausch mit Gleichgesinnten ermöglichen: Fragen, Unsicherheiten, Freuden und Ängste können so in einer entspannten Atmosphäre besprochen werden. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Wohlbefinden der Schwangeren. Häufig erhält man hier wertvolle Tipps zur Bekämpfung von Schwangerschaftsbeschwerden. In umfassenden Geburtsvorbereitungskursen finden auch Themen wie Stillen und Stillvorbereitung, Babypflege und Bedürfnisse des Babys im Alltag ihren Platz. Ein weiteres Plus: Die werdenden Eltern können schon jetzt die Hebamme kennenlernen, die eventuell die Nachsorge des Sprösslings übernimmt.

Ab wann zum Geburstvorbereitungskurs?

Meldet euch frühzeitig an, spätestens jedoch bis zur 20. SSW. Sehr beliebte Geburtsvorbereitungskurse sind oft schnell ausgebucht. Die meisten Kurse haben ca. 8-10 Einzeltermine. Am besten ist ein Geburtsvorbereitungskurs, der ca. 4 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zu Ende ist. Dann verpasst ihr nichts – auch wenn das Baby vielleicht schon früher kommt!

Wie finde ich den richtigen Kurs?

Informationen zu Geburtsvorbereitungskursen erhaltet ihr z.B. bei freien Hebammen, in Kliniken, in Hebammenpraxen, am Schwarzen Brett beim Frauenarzt, in Familien- und Mütterzentren sowie in Geburtshäusern. Eine weitere Möglichkeit: Sucht euch doch direkt online einen Geburtsvorbereitungskurs in eurer Nähe aus. Die babyclub.de Hebammenkurs-Suchmaschine hilft euch dabei!

Welche Kursarten gibt es?

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Geburtsvorbereitungskursen – und das ist auch gut so, denn jede Frau fühlt sich in einer anderen Umgebung wohl.
Folgende Kursarten gibt es:

  • Reine Frauenkurse (oft mit 1 Partnerstunde)
  • Gemischte Kurse (einzelne Frauen und Paare)
  • Paarkurse
  • Kurse für Väter

Mit oder ohne Partner?

Ob ihr gemeinsam als Paar oder alleine zum Geburtsvorbereitungskurs geht, ist eure Entscheidung. Beide Varianten haben ihre Vorzüge. Viele schwangere Frauen fühlen sich in reinen Frauenkursen wohler, denn hier wird auch über "intime" Themen häufig ungezwungener und offener geredet. In Paarkursen trauen sich manche Frauen oft erst gar nicht, heikle Fragen zu stellen.

Auch gymnastische Übungen oder Atemübungen haben in Partnerkursen häufig keinen Platz, denn diese betreffen nunmal nur die Frauen. Oft werden diese Übungen dann weggelassen oder nur kurz gestreif.

Dennoch hat es durchaus auch einen Sinn, dass Männer am Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen, denn hier erfahren sie aus erster Hand, wie die Geburt abläuft und wie sie ihrer Partnerin währenddessen zur Seite stehen können. Auch Fragen rund um den Baby-Alltag betreffen ja nicht nur die werdende Mama, sondern auch die Väter.

Fazit: Reine Frauenkurse sind okay, aber noch besser, wenn es mindestens einen so genannten "Partner-Termin" gibt, bei dem die Atemübungen weggelassen und stattdessen die Themen behandelt werden, die auch die Papas in spe interessieren.

Und wer einen Partnerkurs besucht, könnte als Ergänzung noch einen weiteren Kurs besuchen, in dem Gymnastik und Atemübungen im Vordergrund stehen.

Übrigens: Partner für die Geburtsvorbereitung müssen nicht zwingenderweise Väter sein. Ebenso kann die Freundin, Schwester oder Mutter eine wunderbare Geburtsbegleiterin sein.

Auch bei Kaiserschnitt?

Auch Frauen, die möglicherweise nicht auf natürliche Weise entbinden, sollten sich einen Geburtsvorbereitungskurs nicht entgehen lassen. Sie können sich hier mit anderen Frauen und Paaren austauschen und bereiten sich außerdem noch auf das Leben mit dem Kind nach der Geburt vor.

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