Was ist eine missed abortion?

missed abortion: Die verhaltene Fehlgeburt

verhaltene Fehlgeburt Die so genannte verhaltene Fehlgeburt (medizinisch: missed abortion) ist dadurch gekennzeichnet, dass keine Blutungen stattfinden, die auf die Fehlentwicklung des Fötus hinweisen und gleichzeitig dessen Abstoßung bedeuten. Bei der missed abortion fehlen also die Anzeichen Blutung oder Krämpfe. Bei einer verhaltenen Fehlgeburt verläuft die Schwangerschaft anfänglich meist ganz normal, aber das Herz des Fötus fängt nicht an zu schlagen bzw. hört auf zu schlagen. Ein Indiz bei einer sehr spät auftretenden missed abortion sind außerdem fehlende Kindsbewegungen.

Wie erfolgt die Diagnose missed abortion?

Die Diagnose missed abortion erfolgt also immer nach einer Ultraschalluntersuchung. Wenn bei einer solchen keine Lebenszeichen des Fötus erkennbar sind (Herzschlag, Kindsbewegungen), ist es in jedem Falle sinnvoll, diese Diagnose durch eine zweite Meinung abzusichern, z.B. in der Klinik. Außerdem sinkt bei einer missed abortion die Konzentration des Schwangerschaftshormons HCG. Zusätzlich zum Ultraschall ist also immer auch die Messung der HCG-Konzentration im Blut sinnvoll, um die Diagnose der verhaltenen Fehlgeburt damit zu untermauern. Eine besondere Form der missed abortion sind so genannte Molenschwangerschaften, wenn sich ein sogenanntes Windei oder eine Blasenmole ausbildet, d.h. die Fruchthülle wächst, obwohl sich gar keine Fruchtanlage darin befindet.

Hebammenantworten zum Thema "missed abortion"

zur Übersicht Schwangerschaft

Die neuesten Kommentare zu diesem Thema:

Es sind noch keine Kommentare vorhanden. Verfassen Sie jetzt einen Kommentar!