Stillvorbereitung - Tipps und Tricks

Vorbereitung auf das Stillen

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Fast alle werdenden Mütter möchten Ihr Baby stillen - zum Glück. Denn damit bekommt Ihr Baby weit mehr als nur Nahrung und wichtige Abwehrstoffe, sondern auch Geborgenheit, Sicherheit und einen optimalen Start ins Leben. Die beste Vorbereitung auf das Stillen beginnt schon während der Schwangerschaft, denn für einen guten Stillbeginn können Sie selbst einiges tun.

Informationen sammeln

Informieren Sie sich bereits vor der Geburt über das Stillen und machen Sie sich die Vorteile des Stillens für Mutter und Kind bewusst . Nicht nur das Baby, auch die Mutter profitiert vom Stilen. Lesen Sie hier mehr darüber. Viele Krankenhäuser und Hebammen bieten im Rahmen der Geburtsvorbereitung auch Stillvorbereitungskurse an. Auch der Partner sollte dabei mit einbezogen werden. Die Unterstützung durch den Partner ist ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor für problemloses Stillen.Besprechen Sie, wie er Sie unterstützen kann. Wählen und gestalten Sie schon jetzt einen gemütlichen Platz in der Wohnung, am dem Sie künftig stillen möchten. Oder kaufen Sie gemeinsam ein schönes Stillkissen. Suchen Sie sich auch eine Hebamme, die Sie in Ihrem Stillvorhaben unterstützt und die nach der Geburt bei etwaigen Stillproblemen mit Rat und Tat zur Seite steht. Eine Hebamme finden Sie in der Hebammen-Suche hier im babyclub.de

Die Motivation zum Stillen sollte auch in die Wahl der Geburtsklinik mit einfließen. Erkundigen Sie sich, ob in der von Ihnen gewählten Klinik so genannte „Stillrichtlinien“ existieren, das heißt, dass das Stillen dort aktiv gefördert und unterstützt wird. Eine stillfreundliche Klinik zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Mindestens zwei Drittel der Mütter stillen, wenn sie die Klinik verlassen.
  • Es gibt schriftliche Regelungen zur Stillförderung.
  • Das Personal erhält regelmäßige Schulungen zum Thema „Stillförderung“ – und zwar in Theorie und Praxis.
  • Man unterstützt die Mütter darin, das Baby innerhalb der ersten halben Stunde nach der Geburt anzulegen.
  • Man zeigt den Müttern, wie man das Baby optimal anlegt.
  • Wenn Mutter und Kind getrennt werden, wird die Mutter darin bestärkt, die Milchproduktion aufrecht zu erhalten.
  • Neugeborene erhalten nur dann zusätzliche Flüssigkeit oder Nahrung, wenn es medizinisch notwendig ist.
  • Rooming-in ist 24 Stunden lang möglich.
  • Gestillte Säuglinge bekommen keinen Schnuller.
  • Das Personal unterstützt die Mutter aktiv beim Stillen, berät bei Stillproblemen und motiviert zum Stillen nach Bedarf.

Die Brust auf das Stillen vorbereiten

Die meisten Frauen spüren ihre Schwangerschaft erstmals daran, dass sich die Brüste verändern. Durch die Hormonveränderung reagieren sie schon in den ersten Wochen. Die Vorbereitung auf die spätere Milchbildung beginnt: Die Brust wird praller, spannt und fühlt sich geschwollen an, weil das Drüsengewebe und die Milchgänge wachsen, die Brust und die Brustwarzen sind insgesamt empfindsamer, der Warzenhof wird größer und dunkler. Um den Brustwarzenhof bilden sich kleine Talgdrüsen (Montgomery-Drüsen), die ein Pflegefett absondern. Dieses bereitet die Brust auf das Stillen vor und hält sie weich und geschmeidig.

Tipp: Lavendel wirkt bei Brustschmerzen entspannend und beruhigend. Ein warmes Bad (z.B. mit dem Lavendel-Entspannungsbad von Weleda) oder ein warmer Lavendelwickel helfen. Ebenso sorgt eine Öl-Massage für Linderung, z.B. mit dem Weleda Lavendel-Pflegeöl. Achten Sie auch darauf, einen gut stützenden BH zu tragen.

Bei manche Frauen tritt schon während der Schwangerschaft gelegentliche ein wenig Vormilch aus der Brust aust. Diese kann wie eine Creme auf der Haut verrieben werden und ist die ideale Pflege für die Brust. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Brust während der Schwangerschaft von ganz alleine auf das Stillen vorbereitet wird. Mit folgenden Tipps können Sie diese Vorbereitung unterstützen:

  • Pflegen Sie Ihre Brüste während der Schwangerschaft mit einem Körperöl oder einer Creme, um sie zu entspannen und geschmeidig zu halten. Sparen Sie dabei jedoch die Brustwarzen und den Vorhof aus. Verwenden Sie eine Creme ohne synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe und ohne Rohstoffe auf Mineralölbasis. Das Schwangerschaftspflegeöl von Weleda ist dafür besonders gut geeignet. Es beugt zudem Schwangerschaftsstreifen vor. Ab der 38. Schwangerschaftswoche kommt dann das Weleda Stillöl zum Einsatz, das sanft die Milchbildung anregt. Beide Produkte können Sie im Hans Natur Babyshop bestellen.
  • Achten Sie darauf, dass keine Seife und kein Alkohol (z.B. in Parfüms) auf Brustwarze und Warzenhof kommt, dadurch wird die Haut stark ausgetrocknet.
  • Die Brüste müssen während der Schwangerschaft NICHT abgehärtet werden, pflegen Sie sie mit einem guten Öl, lassen Sie Luft und (wenn möglich) Sonne an Ihre Brust und tragen Sie einen bequemen BH aus Baumwolle.
  • Flach- und Hohlwarzen sind kein Grund, nicht zu stillen. Eventuell kann es in jedoch sinnvoll sein, die Brust mit Brustwarzenformern, z. B. von Medela zurechtzuformen. Klären Sie dies auf jeden Fall mit Ihrer Hebamme oder Stillberaterin (findet man z.B. bei lalecheliga.de)

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